90 Tage Challenge – die Herausforderung für den inneren Schweinehund

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/mz2jUgGweSE

Wir sind überhaupt keine Freunde von Challenges. Das liegt vermutlich hauptsächlich daran, dass besonders die Ernährungs- und Fitnessgruppen auf Facebook mit allen möglichen BodyChallenges geflutet werden, die letztendlich zu einer Kaffeefahrt mit Verkaufsabsicht mutieren.

Daher setzen wir uns unser eigenes Ziel und verfolgen ganz alleine unseren eigenen Plan. Nur halt in aller Öffentlichkeit und mit Videobeweis. Schlimm genug.

Warum denn gleich als Video?

Ganz einfach: Verpflichtung. Wer möchte sich denn schon der Blöße hingeben hier großmächtig 90 Tage Sport angekündigt zu haben und das dann im Sande verlaufen zu lassen oder gar aufzugeben? Wir nicht, das wäre uns offen gestanden peinlich. Wenn keiner hinschaut, dann versagt es sich leichter. Also besorgen wir uns Zuschauer. Womit wir direkt bei Problem #2 wären.

Angst vor Lächerlichkeit

Eines der größten Probleme aller Menschen, die ohne jegliche Fitness und Grundlage anfangen wollen Sport zu treiben, ist vermutlich die Angst vor der eigenen Lächerlichkeit und auch vor Häme. Ich kann mir das gut vorstellen – man geht mit deutlich sichtbarem Übergewicht, schlecht sitzenden Sportklamotten und völliger Ahnungslosigkeit ins Studio und steht erstmal ratlos vor den Geräten. Um einen rum laufen dynamische, mehr oder weniger muskelbepackte Menschen aller Altersklassen zwischen den verschiedenen Geräten und Bereichen hin und her. Man fühlt sich beobachtet, belächelt und fehl am Platz.

Schlimmer als Fitnessstudio?

Vroni und ich gehen zwar nicht ins Studio, aber wir laden unsere jämmerlichen Versuche ein paar Liegestützen hinzubekommen auf YouTube – rein theoretisch sichtbar und kommentierbar für Millionen von Menschen, auch wenn es in der Praxis nur ein paar Hundert sein werden – wenn überhaupt. Trotzdem: man zeigt was man kann, wie fit man ist und wie sauber man die Übung durchführen kann – und uns beiden ist 100% klar, dass Ergebnis der ersten Woche ernüchternd bis katastrophal ist.

Fürchten wir uns vor dem, was du darüber denkst und vielleicht sogar sagst? Ja, tun wir. Aber vielleicht gibt dir ja unser Selbstexperiment hier ja auch eine Perspektive, die du bisher nicht hattest. Oder vielleicht kriegst du auch Bauchmuskeln vom Vroni und Nico auslachen? Wir wissen es nicht – sag es uns.

Und warum ausgerechnet Liegestütze?

Naja, warum auch nicht? Push Ups sind eine gute Allround-Übung die viele Muskelgruppen beansprucht. Man braucht keine Geräte, keine besonderen Kenntnisse und auch nicht viel Zeit. Wenn du volle fünf Minuten Liegestütze machen kannst, dann bin ich schwer beeindruckt – das sind richtig viele Wiederholungen.

Push Ups sind außerdem, zumindest für Anfänger, eine hochintensive Übung. Das kann man gut daran erkennen, dass die meisten Leute nicht in der Lage sind auch nur 20 Stück durchzuführen – ich übrigens auch nicht (mehr) – bisher. Dass das auch anders geht zeigt die Tatsache, dass ich bin vor 3-4 Jahren noch in der Lage war immerhin knapp über 40 Liegestütze am Stück zu machen. Auch Vroni kam gut und gern auf über 30 saubere Wiederholungen.

Aktivierte Muskelgruppen

  • Großer Brustmuskel: Streckbewegung und Druck nach vorn bzw. unten
  • Trizeps: der Armstrecker – am hinteren Oberarm ist er verantwortlich dafür, dass du deinen Arm ausstrecken kannst
  • Deltamuskel: der vordere Schultermuskel, stabilisiert die Arme und wird aktiviert, wenn die Arme gehoben werden
  • Bizeps: der Armbeuger wirkt als Stabilisator für den Trizeps
  • gerader Bauchmuskel: der Sixpack-Teil des Bauches – steht unter starker Anspannung wenn man die Körperspannung bei den Liegestützen hält
  • seitliche Bauchmuskulatur: steht unter Spannung um Körperdrehung zu verhindern
  • Quadriceps: der vordere Oberschenkelmuskel stabilisiert den Körper zusammen mit der Bauchmuskulatur zu einer geraden Linie
  • Rückstrecker: die Muskulatur entlang deiner Wirbelsäule ist der Antagonist zur Bauchmuskulatur und hält deinen Rücken gerade

Hier kann man ziemlich gut sehen, dass ziemlich viele Muskelgruppen bei den Liegestützen beteiligt sind. Wer noch ein paar Kniebeugen dazu macht und ein klein wenig laufen geht, der hat schon ein ganz ordentliches Allroundtraining zusammen.

Der technische Teil

Unsere Grundregeln

  1. Wir machen Push Ups / Liegestütze so gut wir können. Die Form versuchen wir auf Dauer zu verbessern, momentan reicht es uns aber nicht bei jeder Wiederholung auf den Bauch zu fallen.
  2. Wir trainieren an jedem Tag, an dem es möglich ist. Möglich heißt: nicht krank und der Muskelkater lässt es zu. Pausentage werden gemacht, wenn notwendig.
  3. Gestartet wird mit 3 Sets á maximale Wiederholungen. Später mehr? Wissen wir noch nicht.
  4. Wir dokumentieren alle Sets auf Video und veröffentlichen jeden Sonntag den Zusammenschnitt der vorherigen Woche.
  5. Dokumentiert werden auch die Fortschritte in Tabellenform.

Außerdem werden wir zu den einzelnen Wochen auch ein bisschen Tagebuch schreiben – wie es uns so ging und was uns auffällt.

Und was passiert nach den 90 Tagen?

Da haben wir, um ganz ehrlich zu sein, noch keine Vorstellung. Vielleicht wird unser persönlicher Erfolg dabei groß genug, um uns an der Stelle einfach weitermachen zu lassen. Irgendwas lassen wir uns möglicherweise einfallen. Vielleicht sind wir aber auch nach 3 Monaten Liegestütze dermaßen genervt, dass wir einfach wieder damit aufhören und das Projekt begraben und nie wieder drüber sprechen? Ich weiß es nicht, wir lassen uns überraschen.

Mitmachen gestattet? Erwünscht?

Wenn du dich in irgendeiner Form beteiligen möchtest, dann bist du natürlich herzlich eingeladen. Wenn du kommentieren möchtest, dann schreib was dir auf der Seele liegt. Wenn du tatsächlich deine Ergebnisse in dokumentierter Weise hier bei uns veröffentlicht sehen möchtest, egal ob mit deinem richtigen Namen oder auch als Pseudonym, dann schreib uns an und lass es uns wissen. Dann lassen wir uns etwas dazu einfallen. Aber wie gesagt, wir machen das hier nicht primär als Community-Event sondern als dokumentiertes Selbstexperiment – insofern: Mitstreiter sind herzlich Willkommen, Zuschauer aber ebenso.

Tagebuch und Statistiken für Woche #1

Vroni Nico Summe
  Set 1 Set 2 Set 3 Set 1 Set 2 Set 3 Vroni Nico
09.01.2017 12 8 3 12 5 8 23 25
10.01.2017 0 0 0 5 0 0 0 5
11.01.2017 8 6 7 10 8 6 21 24
12.01.2017 0 0 0 0 0 0 0 0
13.01.2017 0 0 0 0 0 0 0 0
14.01.2017 12 10 8 13 10 7 30 30

Diese Woche hat natürlich nur 6 Tage. Wir waren blöd genug an einem Montag anzufangen und wollten Sonntag veröffentlichen. Am 10.01, sowie 12.01 und 13.01 haben wir das Training quasi ganz ausfallen lassen, weil uns der Muskelkater vom ersten und dritten Tag dermaßen in die Weichteile getreten hat, dass da absolut nichts möglich war. Das wird hoffentlich bald besser.

Gedanken zu Woche #1 – Nico. Gesamtergebnis: 84 Stück.

Montag war Benchmark und sehr, sehr ernüchternd. Ich hatte auf ein besseres Ergebnis gehofft, aber gut – wir machen das nicht grundlos. Die 25 Reps waren echt meine Schmerzgrenze.

Dienstag bis Freitag waren die Hölle. Es waren nur ein paar wenige Wiederholungen am Montag, aber die haben dermaßen reingehauen, dass in den folgenden Tagen fast nichts möglich war. Ich hatte ganz schlimmen Muskelkater in der Brustmuskulatur und vor allem in den mittleren Bauchmuskeln, das hat tagelang angehalten. Samstag ging es dann wieder etwas besser.

Alles in allem bin ich zwar etwas enttäuscht, dass ich zwei Tage komplett auslassen musste und an einem Tag tatsächlich nur 1 Set zu 5 Wiederholungen geschafft habe, aber ich bin guter Dinge, dass sich das in den nächsten Wochen stark verbessern wird und wir mit einem Pausentag pro Woche auskommen können. Mal schauen. Heute (Sonntag) hab ich fast keinen spürbaren Muskelkater, trotz der Tatsache, dass ich gestern das beste Ergebnis der Woche erzielen konnte. Hoffnungsschimmer?

Gedanken zu Woche #1 – Vroni. Gesamtergebnis 74 Stück.

Puuh, das war eine harte Woche. Am Montag war ich mit vollem Elan dabei, hab sogar in Set 1 mit Nico gleichgezogen und hatte bis Dienstag Mittag auch keinerlei Muskelkater. Aber dann, kurz nach dem Mittagessen ging’s los. Mir tat alles weh und ich sagte zu Nico am Abend: „Du, Pausentage machen Sinn.“ Nico wollte aber unbedingt. Ich hab’s probiert, aber es ging nichts. Es war ultra ernüchternd, dass ich sofort auf den Boden plumpste. Also Tag 2: keine Liegestützen. Tag 3 ging dann schon wieder, obwohl die Muskeln doch noch leicht schmerzten. Am Mittwoch kam aber dann der große Hammer, da ging gar nix und jetzt stimmt auch Nico dem Pausentag zu. Aus dem einen wurden dann 2 und so kam ich diese Woche nur auf 3x Liegestützen. Aber hey, ich hab‘ 74 Liegestützen in einer Woche gemacht!

Mit Tag 1 und Tag 6 bin ich für den Anfang ganz zufrieden, auch wenn ich schon mal viel besser in Form war. Ich erinnere mich an Diamond Push Ups auf der Powerplate… Aktuell würde ich da kläglich scheitern. Aber wir sind ja erst in Woche 1 :). Somit: auf geht’s nach Woche 2. Ich bin voll motiviert und guter Dinge :D.

Und jetzt wünschen wir euch einen wunderschönen Sonntag und viel Spaß beim Video guggen.

LG
Vroni & Nico

Top 10 Rezepte 2016 - Silvester Special - Salala.de sagt Danke für 2016

Jahresrückblick 2016? Wie öde!

Jahresendgeschäft, egal wo man hinsurft Aber wir warten damit wenigstens bis zur letzten Minute. Naja, zumindest bis zur letzten Minute ...
Weiterlesen …
Flammkuchen auf Youtube

Flammkuchen auf Youtube – Low Carb

Ich hab' unsere "Studioküche" eingeweiht und den Flammkuchen verfilmt. Diesmal habe ich mir auch eine zweite Kamera zur Hilfe geholt ...
Weiterlesen …
Steak :) - Low Carb

Steak :) – Low Carb

Wir lieben Steak. Am liebsten englisch, so dass es noch muht wenn man's anschneidet ;). Das Rezept dazu folgt in ...
Weiterlesen …

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?

>

Send this to a friend