falscher Kartoffelsalat Low Carb

von 18. Jun 2016Beilagen, kalte Gerichte, Salat3 Kommentare

Falscher Low Carb Kartoffelsalat Rezept Falscher Kartoffelsalat mit Radi/Rettich und Kurkuma Wir machen unseren Low Carb Kartoffelsalat natürlich nicht aus Kartoffeln, wär ja auch doof, der Stärke wegen und so, Ihr wisst schon. Ausserdem enthalten diese leider recht schmackhaften Knollen (ja ich weiß, sind keine Knollen – egal!) neben den Kohlehydraten ja noch einige andere doofe Kleinigkeiten, wie Lektine und Glykoalkaloide.

Falscher Low Carb Kartoffelsalat Rezept Falscher Kartoffelsalat mit Radi/Rettich und Kurkuma Wir machen unseren Low Carb Kartoffelsalat natürlich nicht aus Kartoffeln, wär ja auch doof, der Stärke wegen und so, Ihr wisst schon. Ausserdem enthalten diese leider recht schmackhaften Knollen (ja ich weiß, sind keine Knollen – egal!) neben den Kohlehydraten ja noch einige andere doofe Kleinigkeiten, wie Lektine und Glykoalkaloide.

Falscher Kartoffelsalat mit Radi/Rettich und Kurkuma

Grillsaison ist, trotz all dem [Schmipfwort]-Wetter. Grade hier bei uns in Bayern geht’s ja zur Zeit heftig ab, so in puncto Niederschlag. Aber wir lassen uns die Stimmung trotzdem nicht versauen. Zum einen weil wir sowieso immer gut drauf sind und zum anderen wir Glücklicherweise nicht im Hochwassergebiet wohnen. Würde auch nicht tauschen wollen, bei aller Sympathie mit den Flutopfern, aber nein, tauschen würde ich nicht.

Aber grillen ohne gute Beilagen geht ja auch nicht. Klar, Fleisch ist toll und sicherlich bei jedem Grillfest der Star, aber NUR Fleisch? Zugegeben verlockend, grad für mich als overly manly man *grins*, aber trotzdem fehlt was, wenn ich nicht einen guten Salat als Beilage hab. Und der Klassiker ist natürlich Kartoffelsalat.

Huch! Hat er das K-Wort gesagt? Steinigt Ihn, verbrennt ihn… grillt ihn?

Also, mich, nicht den Kartoffelsalat :P

Wir machen unseren Kartoffelsalat natürlich nicht aus Kartoffeln, wär ja auch doof, der Stärke wegen und so, Ihr wisst schon. Ausserdem enthalten diese leider recht schmackhaften Knollen (ja ich weiß, sind keine Knollen – egal!) neben den Kohlehydraten ja noch einige andere doofe Kleinigkeiten, wie Lektine und Glykoalkaloide. Das wird natürlich alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird, letztlich sprechen wir aber von einem Blutzuckerturbo, den wir uns einfach nicht geben müssen, auch wenn die Kartoffel überraschenderweise grade mal  – je nach Sorte – 15-25% Kohlenhydrate haben (ich hätte aus dem Bauch raus mehr geschätzt, muss ich ganz ehrlich zugeben). Trotzdem, no go ist no go.

Und der Ersatz?

Eines der bayrischen Lieblingsgemüse: der Radi. Oder auch hochdeutsch „Rettich“. Nein, wir bleiben bei Radi! Wird ausserhalb Bayerns eigentlich auch so viel davon gegessen? So als Radisalat und so? Schreibt mir das mal bitte in die Komments, ich hab keine Ahnung ob man beispielsweise im Norden traditionell regemäßig Radi isst *grübel*.

Gesund ist er, ganz schön scharf kann er auch werden, wenn man ihn roh isst, so wie Radieschen auch. Die beiden sind übrigens überraschenderweise nur entfernt verwandt. Aus dem Radi kann man wiederum alles mögliche machen. Puffer, Kraut, Salat, Stifte, Scheiben, Geriebenes, gebacken, gebraten, roh, mit Essig-Öl-Dressing oder einfach nur salzen und mümmeln.

Die Nährwerte sind für uns Low Carbler doch recht beeindruckend: nur 14 kcal pro 100g, dabei 1g Eiweiss, ca 0,2g Fett (was schade ist), 1.9g Nettokohlenhydrate und immerhin 2,5-3g Ballaststoffe. Dabei sorgen dann noch die enthaltenen Senföle, die für die Schärfe verantwortlich sind (wie beim Wasabi oder anderem Meerrettich), für eine gute Verdauung und eine gesunde Leber und Galle. Also wems schmeckt: rein damit, ohne Reue!

Ja aber Radi ist doch gar nicht gelb, das sieht doch blöd aus!

Stimmt, der ist weiß. Aber wir können den richtig schön Kartoffelgelb machen. Haben wir ganz alleine nicht rausgefunden. Nein, Ehre wem Ehre gebührt – wir haben die Idee von Daniela von lowcarbgoodies.at gemopst. Danke, Daniela ;)

Der „Trick“ ist total simpel. Wir kochen die Radischeiben in einer Gemüsebrühe mit ordentlich Kurkuma drin, und schon hat man die gewünschte Farbe, wir man auf dem Foto unschwer erkennen kann.

Was ist denn nun Kurkuma schon wieder?

Kurkuma * ist bei uns hauptsächlich als gelbes Pulver in Gewürzdöschen erhältlich und bekannt. Man kennt das Gewächs auch als gelben Ingwer, Gelbwurz und noch unter ein paar anderen Namen. Und tatsächlich ist es auch ein naher Verwandter des Ingwers und in Südasien zuhause. Abgesehen von einem angenehm erdigen, mild würzigem bis bitteren Geschmack und der grandiosen Fähigkeit alles gelb zu machen was nicht bei drei auf den Bäumen ist – darunter auch Hände und T-Shirts – ist Kurkuma auch wirklich sehr gesund. Das enthaltene Kurkumin ist stark entzündungshemmend und ist in puncto Wirksamkeit tatsächlich auf Augenhöhe mit Ibuprofen oder sogar Hydrokortison *hust*dreckszeug*hust* – Pharmahersteller mögen das zwar abstreiten, die Wirkung scheint jedoch erwiesen zu sein. Darüber hinhaus soll es auch gut gegen diverse Krebsarten, Alzheimer und ein paar andere „Zipperlein“ helfen, und das alles ohne die Nebenwirkungen der üblichen pharmakologischen Produkte. Ach ja, ein starkes Antioxidans ist es auch noch. Aber bevor ich heute Nacht von einem Pharmavertreter gelynchmördert werde, geh ich lieber wieder raus aus der Apotheke und zurück in die Küche.

Zurück am Kochtopf

… und zurück zum falschen Kartoffelsalat. Wir machen den auf die Art, wie uns unsere Eltern den als „typisch bayrisch“ beigebracht haben. Die „typische“ Machart mag von Region zu Region unterschiedlich sein, vielleicht gar von Familie zu Familie. Aber unserer ist halt mal mit Essig und Öl, etwas Brühe, Zwiebeln, Speck, Senf und ein paar Gewürzgurken. Wer ihn lieber mit Mayonnaise möchte, der kann das ja entsprechend abwandeln, Ihr seid ja alle schon groß & selbstverantwortlich… oder?

Durch das Kochen in der Gemüse-Kurkumabrühe wird der Radi übrigens zum einen natürlich schön weich und gelb, aber vor allem verliert er dabei auch seine Schärfe und auch recht viel des Eigengeschmacks. Verstärken kann man das „abmildern“ auch noch, indem man die Scheiben eine Stunde in kaltem Wasser liegen lässt.

So jetzt aber zum eigentlichen Rezept.

Viel Spaß

-Nico

falscher Kartoffelsalat Low Carb

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falscher Kartoffelsalat - Low Carb und glutenfrei - Rettichsalat mit Kurkuma
Wir machen unseren Kartoffelsalat natürlich nicht aus Kartoffeln, wär ja auch doof, der Stärke wegen und so, Ihr wisst schon, sondern aus Radi/Rettich.
Vorbereitungszeit
30 Minuten
Kochzeit
15 Minuten
Gesamtzeit
45 Minuten
Portionen
4 Portionen
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Zutaten

Anleitung

  1. Radi schälen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden, evtl Scheiben nochmal halbieren, falls sie zu groß sind.
  2. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen und 1-2 EL Gemüsebrühe und 2 EL Kurkuma einrühren
  3. Radischeiben dazugeben und 15 Minuten kochen, bis der Radi weich und gelb ist.
  4. Wenn man den Salat dann kalt mag, Radi rausnehmen und abkühlen lassen. Falls nicht, dann auch auch rausnehmen, nur nicht so lange abkühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit Knoblauch hacken, Zwiebeln in Ringe oder halbe Ringe schneiden und Essiggurken in Scheiben schneiden.
  6. Bacon in einer Pfanne mit wenig Fett bis zur gewünschten Knusprigkeit braten.
  7. Soße vorbereiten: Essig, Öl und Senf verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Eventuell etwas vorsichtiger mit dem Essig sein, nachwürzen geht immernoch!
  8. Wenn der Radi die gewünschte Temperatur hat, alle Zutaten miteinander vermischen und gut mit der Soße mischen.
  9. Mit Salz, Pfeffer, Essig und Öl abschmecken.
  10. GUDN!

Nährwerte pro Portion

Kalorien
476 kcal
Kohlenhydrate
13 g (netto)
Ballaststoffe
5 g
Fett
40 g
Eiweiß
12 g
Autor Nico
Rezept: falscher Kartoffelsalat Low Carb von salala.de
Danke für's nachmachen.
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