Butternusskürbis-Püree – jetzt schon!

Gewissensfrage: läuten wir den kulinarischen Herbst ein oder gibts es einfach ein Stück auf das wir gerade Lust haben? Ich weiß es einfach nicht. Wir haben euch auf Instagram und in unserer Facebook-Rezeptegruppe befragt, ob wir das Kürbispüree jetzt schon bringen sollen, oder ob das doch noch zu früh ist. 

Die Antwort war eindeutig. Und hier ist es. 

Ist denn schon Herbst?

Nein, natürlich nicht – der Spätsommer hat gerade begonnen und der meteorologische Herbstanfang hat immerhin noch Zeit bis 1. September. Kalendarisch warten wir sogar noch 23. September (9:50 Uhr, wenn du es genau wissen willst). Dann haben wir Tagundnachtgleiche (ja, das ist EIN Wort) und es ist unbestreitbar Frühherbst. 

Aber ich schweife ab. Ab wann darf man ohne schlechtes Gewissen Kürbisse essen? Wenn sie reif sind und auf Märkten erhältlich? Oder doch erst, wenn es wirklich und echt Herbst geworden ist?

Für MICH kenn ich die Antwort und wenn ich “mich” schreibe, dann meine ich “uns” – im Zweifel entscheide schließlich ich, was es zu essen gibt. Aber ich halte mich auch nicht an irgendwelche Konventionen… ich ess auch Eiscreme im Winter und Hackfleisch-Kohl-Eintopf im Sommer, wenn ich Bock hab und die passenden Zutaten bekomme.

Wie siehst du das? Darf man JETZT schon Herbstgerichte wie Kürbispüree veröffentlichen?

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Oder kommen wir jetzt ins Gefängnis?

Der Kürbis und die Nährstoffe

Eins vorweg: wir wissen natürlich, dass der Butternusskürbis nicht der Kürbis mit den wenigen Kohlenhydraten ist. 8,3 g pro 100 sind zwar noch schön Low Carb, gehen aber für kaum noch – oder halt nur in echt geringer Menge. Danke, wissen wir. Wir mögen ihn trotzdem, den Butternusskürbis. 

Die restlichen Makros sind, wie bei den anderen nahen Verwandten auch, also zum Beispiel Gurke, Zucchini und Melone, nicht eindrucksvoll hoch.

Kaum Kalorien (38 kcal beim Butternuss – das ist viel für ein Mitglied der Familie Cucurbitaceae), nur 1,1 g Protein und kein Fett. Ok, NULLKOMMAEINS Gramm Fett. Das geht als “kein Fett” durch. 

Darüber hinaus ein kleines bisschen Vitamin C und E, aber nicht unglaublich viel. Dafür aber etwas erhöhte Mineralstoffe, beispielsweise Eisen, Zink und Magnesium.

Und ehrlich gesagt finde ich insbesondere beim Kürbis die Verteilung zu Lasten der Vitamine vorteilhaft. Sehen wir doch mal den Tatsachen ins Auge. Kürbisse werden selten roh oder halb roh verzehrt. Schmeckt einfach nicht. Suppe, Fries, Würfel im Eintopf oder eben Püree – das geht alles, aber das ist auch alles weichgekocht, -gebraten oder sonst wie gegart. 

Mineralstoffe halten das aus, weil Mineralstoffe sind elementare Moleküle oder leichte Abwandlungen davon. Vitamine sind aber labil, die gehen bei großer Hitze kaputt. Wären Vitamine das Große und Wichtige am Kürbis, dann wär er damit kaputt.

Ok, vielleicht nicht kaputt, aber auch nicht mehr gesundheitlich wertvoll. Nur noch lecker (was auch schon viel wert ist). 

Aber die Mineralstoffe sind hitzestabil, zumindest bei den Temperaturen, bei denen wir unser Essen garen und bleiben uns erhalten, solange wir beispielsweise eventuell vorhandenes Garwasser nicht wegschütten. Winner, Winner, Kürbis-Dinner.

Und ich kann dir garantieren: nach einer knappen Stunde im Ofen und dann nochmal im Topf gekocht ist von den Vitaminen im Kürbis echt nicht mehr viel übrig.
Die Mineralstoffe bleiben aber selbstverständlich unangetastet. 

Chunky oder creamy?

Blöde Anglizismen, echt wahr!

Unter creamy oder cremig kann sich jeder noch was vorstellen, hoffe ich. Sämig püriert eben, mit dem Zauberstab solange bearbeitet, bis nix mehr schreit und alles die gleiche Textur hat. Ist ok, kann man machen. 

Chunky ist auch einfach, aber den Begriff kennt man in Deutschland nicht so. Wörtlich übersetzt heißt das “klumpig” und das beschreibt es auch ganz gut.

Der Pürierstab kommt eben NICHT zum Einsatz, das Pü wird nur umgerührt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, die Karotten bleiben dabei meisten in der ursprünglichen Form und ein paar geröstete Zwiebelstücke und ein bisschen Kürbis sind auch noch bissig. Aber wir finden das total lecker. Chunky eben. Textur, nicht homogen, nicht langweilig. 

Und du? Chunky oder creamy?

Unten ist eine Kommentarbox, schreib’s da rein ;)

Liebe Grüße,
Nico

Kartoffelbrei ist bei Low Carb ein NoGo. Also brauchen wir Ersatz. Und unser Low Carb Kartoffelersatz ist in dem Fall Kürbis. Butternusskürbis in unserem Fall. Und genau ddaraus haben wir ein Kürbispüree gemacht. Mit Möhren und aus dem Ofen und ohne Käse. #lowcarbpueree #kuerbispueree #lowcarbrezepte #lowcarbbeilage #kuerbisrezepte

Kürbispüree Low Carb

Nico
Herzhaft-lecker, sehr einfach zu kochen und auch super zum vorkochen! Hat der Herbst etwa schon angefangen?
4.2 von 5 Bewertungen
Vorbereitung 1 Std.
Zubereitung 15 Min.
Gesamt 1 Std. 15 Min.
KategorieBeilage
Portionen 8 Portionen (als Beilage)
Kalorien 227 kcal

(Nährwerte pro Portion)

Kohlenhydrate 15 g
Protein 3 g
Fett 17 g

Zutaten
  

Anleitungen
 

  • Kürbis schälen und Kerngehäuse entfernen, Gemüsezwiebel und Möhren auch schälen.
  • Alles grob würfeln und auf einem Backblech bei 200°C Ober/Unterhitze backen, bis der Kürbis weich ist und Röststellen hat. Dauert je nach Ofen 40-60 Minuten, bitte beobachten.
  • Geröstetes Gemüse mit ca. 200 ml Wasser in einen Topf geben und ein paar Minuten durchkochen, bis sich das Gemüse durch rühren mit einem Kochlöffel langsam in Pürree verwandeln lässt. Wasser nachgießen, falls nötig – aber wenig! Dann die Hitze reduzieren.
  • Knoblauch schälen und SEHR fein hacken oder pressen und in den Topf geben.
  • Butter zugeben, schmelzen lassen und einrühren.
  • Frischkäse zugeben und einrühren.
  • Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.
  • So lange weiterrühren bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wenn du es ganz cremig willst, dann mit dem Zauberstab fertig pürieren – wir lassen aber ein paar Stücke drin :)

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Pürierstab
*
KH % 26.5 %
Protein % 5.3 %
Fett % 68.2 %
Keyword Low Carb Kürbispüree,
Du hast das Rezept ausprobiert?Erwähne @salala.de oder tagge #salalade auf Insta!

Letzte Preisaktualisierung: 28.07.2021 um 00:02 Uhr / Der angegebene Preis kann seit der letzten Aktualisierung gestiegen sein. / Bilder von der Amazon Product Advertising API / Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.

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3 Kommentare

  1. Hallo ihr Zwei, ein ganz dickes Lob für eure sagenhaften Rezepte 👍
    Hatte einen Hokkaido Kürbis aber mit dem ging es auch wunderbar, jedoch Zeitverkürzung im Backofen auf 30 Minuten.
    Ein wahnsinns Geschmackserlebnis, vielen herzlichen Dank dafür und macht weiter so, ihr seid spitze
    Danke LG Irmi

  2. Das Pü ist Klasse. Das Rösten ist eine hervorragende Idee, nur ich hab’s in der Heißluft Friteuse gemacht, spart Zeit. Und ich hatte einen Hokaido, ungeschält, das erhöht den Crunch. Das Rösten werd ich auch bei anderen Gemüsestampf probieren… Pastinaken, Steckrübe und so…