Geschnetzeltes, mit Pute und Schwammerl!

Mit unserem Geschnetzelten sind wir heute mal wieder extrem bodenständig. Das ist echte Hausmannskost. Geschnetzeltes gibt es überall im deutschen Sprachraum und in diversen Variationen auch überall auf der Welt.

Das Geschnetzelte ist mal wieder so ein Klassiker mit einem extrem einfachen Konzept. Fleisch in Streifen schneiden, und zusammen mit ein paar leckeren Zutaten anbraten. Zwiebeln und Champignons sind oft mit von der Partie. Ablöschen mit etwas Weißwein und etwas Sahne für die leckeres Soße. Dazu gibt’s dann Reis – bei uns natürlich Blumenkohlreis.

Essen für jeden und für jeden Tag

Ich kenne niemanden, der ein gutes Geschnetzeltes nicht zu schätzen weiß. Die Wahl des Fleisches – oder sogar von Tofu (*würg*) – ist natürlich wieder Geschmackssache. Pute, Huhn, Rind oder dessen Kind, Schwein, Seitan oder Räuchertofu (obschon ich von den letzten beiden schwer abraten möchte, weil Soja böse ist.) – das bleibt dem Koch überlassen. Oder demjenigen, der des Koches Leichen im Keller kennt und ihn zu Dingen zwingen kann. Einzig Fischgeschnetzeltes ist mir noch nicht untergekommen. Kennt auch meine Rechtschreibprüfung nicht.

geschnetzeltes rezept salala.de fischgeschnetzeltesWir wohl seine Gründe haben. Zerfällt vermutlich. Der Depp.

Züricher Geschnetzeltes – der Standardmodell

Züricher Geschnetzeltes dürfte wohl die bekannteste Variante sein, die einen eigenen Namen hat. Ist auch die einzige Zubereitungsart die mir da einfällt, so mit eigenem Namen.

Das (oder eines der) Nationalgericht(e) der Eidgenossen wird natürlich auch nach dem oben genannten Bauplan gefertigt, mit allerhöchster Schweizer Präzision(tm).

Zentrales Element des Züricher Geschnetzelten ist das oben genannte Kind, ich nenne es mal Kalb. Kalbsschnitzel in dünne Streifen geschnitten, bei mächtiger Hitze sehr kurz angebraten und dann beiseite gestellt. Bratensatz mit Weißwein, Rahm und Demiglace (zum Gelee eingekochter Bratensaft) ablöschen und den Bratensatz vom Pfannenboden lösen. Mit Gewürzen und – wichtig – Zitronensaft abschmecken. Schweizer Röst und gebratene und gedünstete Champignons dazu und BÄM!: Urlaub in der Schweiz.

Und es schmeckt auch wie Urlaub in der Schweiz. Unspektakulär, aber dennoch lecker. Ich muss da nicht jedes Jahr hinfahren, aber alle paar Jahre ist das schon ganz entspannend.

Ganz nebenbei bemerkt: gute Schweizer Rösti gehören wirklich zu den Dingen, die ich aus meiner Highcarb-Zeit vermisse. Blumenkohlpuffer sind kein Ersatz. [Anm. d. Red.: Bild eines traurigen Gesichtes.]

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Video-Link: https://youtu.be/vYT-uDt-AP8

Des Foodbloggers Leid und Freud

Dieser Artikel ist wiedermal einer von denen, die es mir schwer machen. Ich schreibe gern über Essen, Essen ist eine meiner Leidenschaften. Naja, eigentlich kochen. Essen gehört schon auch dazu, aber Kochen ist das eigentliche Vergnügen.

Schreiben ist eine der anderen Leidenschaften, aber ich brauche ein Thema. Und ehrlich: Geschnetzeltes? Ich gebe mir jetzt schon dir größte Mühe dich nicht zu langweilen. Und mich auch nicht – das ist gar nicht so einfach.

Normalerweise fällt mir zu den meisten Themen ein Spin-Off ein, ein Nebenthema, bei dem ich mich gnadenlos auslassen kann. Das ist meistens die zweite Hälfte des Artikels. Aber Geschnetzeltes? Um Gottes willen, mir fällt beim besten Willen kein lustiger, interessanter oder auch nur sozialkritischer Kontext ein, bei dem ich mich unterhaken kann um mit ihm zu tanzen.

Warum eigentlich das ganze Blabla?

Wir haben ja durchaus schon die eine oder andere Kritik abgekriegt, weil wir hier nicht NUR Rezepte posten. „Macht doch für die Artikel einen eigenen Blog, ich komm nur wegen der Rezepte hierher“ und weiteres in diesem Kontext.

Aber soll ich dir was sagen? Das hier ist kein Kochbuch. Hier tobt sich ein lachendes, kochendes und manchmal auch lächerliches Ehepaar aus und dabei kommen unter anderem auch Rezepte raus.

Ich schreibe was ich will und Vroni schneidet die meisten Peinlichkeiten in die Videos rein, ganz schamlos und ohne Hemmungen (mittlerweile…).

Warum nun das Blabla? Ein Rezept zu Geschnetzeltem reicht doch!

Nein, mitnichten und auch nicht mit Neffen (da, schon wieder – blöde Witze). Die Rezepte hier gibt es gratis, die Texte auch. Magst du eines von beidem nicht? Lies es nicht. Wir machen den Blog als Freizeitbeschäftigung und wenn wir keinen Spaß dran haben, dann können wir es bleiben lassen – was wir nicht vorhaben. Weil, macht Spaß. Muss es auch bei 20 Stunden pro Woche und Nase – zusätzlich zum Vollzeit-Tageslichtjob.

Zu deutsch: du, liebe/r Leser/in, bist mein Ventil, ich mag dich!

Und wenn ICH mein Blabla hier nicht loswerde, kann ich meinen oben genannten Vollzeitjob auch nicht mit dem nötigen Ernst ausführen.

Viele unserer Artikel und Rezepte entstehen mitten in der Nacht. Auch so manches Video entsteht in der Nacht um 1 Uhr. Ich will gar nicht wissen, was die Nachbarn sich denken…

Und nein, nicht was du jetzt denkst – ich spreche wirklich von den Kochvideos, andere gibt’s auch nicht.

Erklärungsnot

Unser Hobby sorgt im Bekanntenkreis und vor allem in der Arbeit schon das eine oder andere Mal für Erklärungsbedarf. In unseren Arbeitsstellen wissen im Prinzip alle, was wir da machen. Aber verstehen tut es kaum jemand.

„Warum macht ihr euch denn all den Aufwand?“, „Verdient ihr damit Geld?“, „Du bist hier in der Arbeit aber ganz anders, als auf YouTube!“, „Ich könnte das nicht“ – alles Käse. Das hier ist unser Hobby. Ich hab zwei Kollegen die Gleitschirm fliegen gehen.

Find ich saucool , aber ich würde das Geld für die Ausrüstung und die Kurse nicht investieren, abgesehen dass ich für sowas gar keine Zeit hätte. Gut, wenn es diesen Blog nicht gäbe – vielleicht? Nein, auch dann nicht. Keine Lust auf runterfallen.

Wenn du schon länger Low Carb machst, dann kennst du die Fragen, die man da so gestellt kriegt. Man muss sich erklären – man MÖCHTE sich oft auch mal erklären. Und jetzt multipliziere das Ganze nochmal mit Faktor 3 oder mehr – weil wir essen nicht nur „komisches Zeug“ sondern kochen das auch noch in der Öffentlichkeit UND machen uns dabei lächerlich & zum Affen. Heiland, hab ich beim Antritt der neuen Arbeitsstelle vor 18 Monaten viel erklären und erzählen müssen *grins*

Und bevor jetzt jemand Fragen muss – ja, der Blog steht in unseren Lebensläufen. Wir sind nirgends so #VollReal wie hier. Shoutout to Steve Heng, auch wenn’s eh nie bei ihm ankommt.

Und falls doch: Hi Steve, wir sehen uns Samstag!

Zurück zum Geschnetzelten – hier kommt das Rezept.

liebe Grüße
Nico

Songlist: The Beards – I You Dad Doesn’t Have A Beard You’ve Got Two Moms, Rose Tattoo – We Cant Be BEaten, The BossHoss – Last Day, The Charlie Daniels Band – The Devil Went Down To Georgia, The Who – Pinball Wizard, Wizo – Raum der Zeit, Sammy Hagar – Heavy Metal, Nazareth – Hair of the Dog, Slash/Myles Kennedy and the Conspirators – Anastasia, The Go Getters – Secret Agent Man, Judas Pries – Breaking the Law, Voltage City – TNT, Snake Wind – Come on Feel the Noise, The Kentucky Headhunters – Spirit in the Sky, Aerosmith – Walk This Way, Dead Kennedys -Holiday in Cambodia, Anti-Flag – Broken Bones, Golden Earring, Mike Oldfield – Shadow on the Wall, Andrenaline Mob – Devil Went Down to Georgia, Viejos Contrabandistas – Im Shipping Out Boston / The Rights of Man, In Extremo – Sternhagelvoll, Jettblack –  Danger Zone, Beasie Boys – Fight For Your Right, Daniel Lioneye – The King of Rock’n’Roll, Survivor – Eye of the Tiger, X – Wild Thing, Sandra Szabo – Rock You Like A Hurricane

Geschnetzeltes! - low carb und glutenfrei

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Vorbereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
40 Minuten
Gesamtzeit
50 Minuten
Portionen
4 Portionen
4.67 von 3 Bewertungen
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Zutaten

Anleitung

  1. Putenschnitzel waschen und in Streifen schneiden
  2. Zwiebel schälen und fein schneiden, Knoblauch hacken
  3. Frühlingszwiebeln in weiß und grün aufteilen und in Ringe schneiden
  4. Zwiebeln mit der Hälfte der Butter glasig andünsten, dann das Putenfleisch mit ca 3/4 Hitze mitbraten bis es leichte braune Stellen hat. Salzen und pfeffern
  5. Fleisch in eine Schüssel geben und mit dem rohen Knoblauch vermengen
  6. Champignons in der restlichen Butter anbraten bis sie leicht Farbe bekommen haben, dann das Weiße der Frühlüngszwiebeln zugeben und 5 Minuten mitbraten
  7. Mit Sahne ablöschen und Gemüsepaste einrühren.
  8. Fleisch zugeben und Zitronensaft einrühren. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken
  9. Die Hälfte der grünen Frühlingszwiebeln zugeben und unterheben.
  10. 15-20 Minuten bei niedriger Hitze ziehen lassen.
  11. mit den restlichen Frühlingszwiebeln garnieren
  12. dazu schmeckt Blumenkohlreis super
  13. GUDN!

Nährwerte pro Portion

Kalorien
516 kcal
Kohlenhydrate
6 g (netto)
Ballaststoffe
2 g
Fett
34 g
Eiweiß
47 g
Art / Diät deutsch
Autor Nico
Rezept: Geschnetzeltes! - low carb und glutenfrei von salala.de
Danke für's nachmachen.
Wenn's Dir geschmeckt hat, darfst Du gerne einen Kommentar auf salala.de schreiben.
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