Haselnussmakronen – Low Carb

von | 05. Dez 2015 | Naschen, Special Events, Weihnachtsbäckerei | 2 Kommentare

Ho, ho, ho. Nico durfte backen :D – also nicht allein, aber er hat mir geholfen. Wir haben zusammen Haselnussmakronen gemacht. Der Dezember ist ja bekanntlich der Monat der Adventskalender und auch wir machen bei einem mit. Ein Youtube Adventskalender #5STARSKALENDER. Täglich gibt’s dabei auf einem anderen Channel ein Video und Ihr könnt was dabei gewinnen. Wie genau das alles funktioniert steht in der Beschreibung unseres Haselnussmakronen-Videos.

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Im Video haben wir nur die Hälfte des ursprünglichen Rezeptes gemacht. Auch unten im Rezept ist nur die Hälfte angegeben. Wenn ihr also mehr von den leckeren Haselnussmakronen haben wollt, dann verdoppelt einfach die Menge.

Warum heißen Makronen Makronen?

Nico hat mich ja im Video gefragt, warum denn Makronen Makronen heißen. Also habe ich mich dran gemacht und ein wenig recherchiert. Gefunden habe ich dabei folgendes:

Wikipedia sagt dazu:

Makronen sind Dauerbackwaren, deren Grundbestandteil eine Masse aus Zucker, Eiklar und zerkleinerten Mandeln, Nüssen oder anderen Ölsamen ist. Anstelle der zerkleinerten Mandeln oder Ölsamen wird auch Marzipan- oder andere Rohmasse benutzt. Verwendete Ölsaaten sind außer Mandeln zum Beispiel Haselnüsse, Kokosraspel, Pistazien oder Pfirsichkerne, jedoch niemals Erdnüsse.

Und wie ich’s schon vermutet habe, leitet sich unser deutsches Wort Makronen vom französischen Wort macaron ab. Was ich nicht wusste, dass sich das Wort macaron  vom italienischen Nudelwort macarone (das Nudelgericht mit Käse) ableitet und daraus wieder die Maccharoni (Bezeichnung für verschiedene Hartweizennudeln). Allerdings sind Makronen und Macarons nicht das Gleiche. Macarons sind eine besondere Art von Mandelmakronen (die übrigens mit Mandelmehl zurbereitet werden) und deren richtige Zubereitung nicht ganz so einfach ist. Hach, Sprachkunde ist doch was tolles :D.

Und da Makronen nicht mit Mehl gebacken werden eigenen sie sich besonders gut für die Umwandlung nach Low Carb, weil man ja nur den Zucker gegen Xylit, Erythrit oder was auch immer austauschen muss :D.

Nikolaus kommt am 5. Dezember?

So, nun aber zu etwas ganz anderem. Heute ist ja Nikolaus Vorabend. Und mein lieber Mann ist ja schon seit über 15 Jahren der Meinung, dass es nur in meiner Familie Tradition ist, dass der Nikolaus schon am 5.12. kommt. Aber nein. Auch hier hab mich mal Mister Google angeworfen um Beweise dafür zu finden (obwohl ich’s ja weiß), dass der Nikolaus in großen Teilen Bayerns am 5.12. kommt.

Und ja ich bin fündig geworden. Auf vielen verschiedenen Seiten liest man, dass der Nikolaus in Bayern am Vorabend des Nikolaustages kommt. Bei uns war das immer so, dass wir keine Stiefel vor die Tür gestellt haben, sondern dass sich meine Tante (Taufpatin) und meine Oma am Abend bei uns eingefunden haben und es dann irgendwann so gegen 17 – 18 Uhr ganz kräftig an der Tür gepoltert hat. Ich kleiner Schisskerl bin dann auf den Knien kriechend mit den Worten: „Ich bin ja schon brav.“ zur Tür gerobbt und hab‘ vorsichtig aufgemacht, in der Hoffnung, dass der Nikolaus schon weg ist.

Nikolaus

Vroni und NikolausAls Kind hatte ich immer tierische Angst vorm Nikolaus, da mein Onkel (groß, tiefe Stimme und ein sehr schönes Kostüm) den immer sehr überzeugend gespielt hat. Ich glaube, ich hab an den Nikolaus und das Christkind geglaubt bis ich 8 oder 9 war. Aber ich schweife ab.

Wo waren wir? Ach ja, zur Tür gerobbt. Also habe ich die Tür aufgemacht. Manchmal stand der Nikolaus davor und kam dann rein und hat mir erstmal gepredigt was gut und nicht so gut war im vergangenen Jahr und hat mir dann Geschenke gegeben, oder aber er war schon weg und standen Säckchen vor der Tür.

In anderen Bundesländern ist es zum Teil so, dass am 5. Dezember die geputzten Stiefel vor der Tür stehen und am nächsten Morgen mit Süßigkeiten und kleinen Geschenken gefüllt sind.

Ja so hat jedes Bundesland seine eigene Tradition.

Warum feiern wir eigentlich Nikolaus?

Gelernt haben wir das fast alle in der Schule. Aber ich will das ganz nochmal rekapitulieren ;). Genannt wird der Heilige St. Nikolaus eigentlich Nikolaus von Myra. Am 6. Dezember gedenken wir seinem Todestag der entweder 326, 345, 351 oder 365 nach Christus war. Interessant ist dabei, dass wir wissen, dass es ein 6. Dezember war, aber nicht welches Jahr ;). Der Name Nikolaus kommt aus dem griechischen und bedeutet Sieg(reich)er des Volkes.

Interessanter Exkurs: Mein Name stamm auch aus dem Griechischen und bedeutet die Siegbringende. Da Nicos Name sich von Nikolaus ableitet (nein er heißt nicht Nikolaus, sondern tatsächlich wirklich Nico, aber es leitet sich halt von Nikolaus ab), haben unser beider Namen eine ähnliche Bedeutung – ein schöner Zufall, oder? ;)

Nun aber weiter im Text. Ich werde euch jetzt nicht die ganze Lebensgeschichte des Nikolaus von Myra aufschreiben, das könnt ihr bei Interesse selbst auf Wikipedia nachlesen, das ist nämlich vieeeeeeeel Text. Beschenkt werden wir vom Nikolaus aufgrund einer Legende die besagt, dass der Heilige Nikolaus 3 Jungfrauen in einer Nacht beschenkt hat. Ursprünglich war das, was wir heute als Bescherung am heiligen Abend kennen, bereits am 6. Dezember. Durch die Ablehnung der Heiligenverehrung hat sich das ganze aber später auf den 24. Dezember verschoben (bzw. in Amerika auf den 25. Dezember). Seit dem bringen entweder das Christkind (vor allem hier in Bayern) oder Santa Claus die Geschenke. In einigen Ländern ist es aber heute noch so, dass am 6. Dezember die Weihnachtsgeschenke gebracht werden.

So viel aber zur Geschichte des Nikolaus. Wie war Nikolaus bei euch als Kind? Wie feiert ihr mit euren Kindern Nikolaus?

Ich lass euch jetzt zum Rezept und wünsche euch einen schönen Nikolaus Vorabend.

LG
Vroni

Haselnussmakronen

Haselnussmakronen Low Carb
Haselnussmakronen Low Carb
Leckere Haselnussmakronen umgewandelt auf Low Carb.
Vorbereitungszeit
5 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Gesamtzeit
25 Minuten
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Zutaten

  • 2 Eiweiß das Eigelb wird nicht benötigt
  • 80 g Erythrit * oder Erythrit und Xylit gemischt
  • 1/2 TL Stevia *
  • 125 g gem. Haselnüsse für besseres Aroma vorab anrösten
  • 1 TL Zitronenschale *
  • 1 TL Vanille *
  • 1 Prise Salz *
  • 16 ganze Haselnüsse also für jedes Plätzchen eine

Anleitung

  1. Ofen auf 120° C vorheizen (150° C wären allerdings besser).
  2. Die Eier trennen und zusammen mit der Prise Salz kurz anschlagen.
  3. Jetzt das pulverisierte Erythrit zusammen mit dem Stevia zum Eiweiß dazu geben und das ganze sehr steif schlagen.
  4. Die Haselnüsse mit der Zitronenschale und der Vanille gut vermischen und vorsichtig unter die Eischneemasse heben.
  5. Jetzt mit 2 Teelöffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und auf diese jeweils eine ganze Haselnuss drücken.
  6. Bei 120° C - oder auch 150°C - ca. 20 Minuten backen, bis diese eine schöne Farbe angenommen haben.
  7. Nach dem Backen sofort vom Blech nehmen und abkühlen lassen.
  8. Fertig :)

Nährwerte pro Portion

Autor Vroni

Rezept Anmerkungen

Ich nehme immer gerne halb Xylit, halb Erythrit, da ich den Geschmack so viel lieber mag und ich das Gefühl habe, dass die Plätzchen durch die antibakterielle Wirkung des Xylits länger halten.

Rezept: Haselnussmakronen von salala.de
Danke für's nachmachen.
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