Double Choc Cookies! – Low Carb

von 30. Jun 2018Gebäck4 Kommentare

Keto Chocolate Cookies - by salala.de - Rezept Low Carb und glutenfrei ohne Mehl und Zucker Keto Chocolate Cookies – by salala.de – Rezept Low Carb und glutenfrei ohne Mehl und Zucker

Low Carb Cookies! Double Choc FTW!

Cookies haben uns in der Gebäcksammlung noch gefehlt. Eigentlich komisch, dass wir nach 4 Jahren blogging noch keine Schokocookies gemacht haben. Fast ein bisschen skandalös, oder? Naja, jetzt es ja soweit :)

Erst Double Choc Eis jetzt Double Choc Cookies

Momentan übertreiben wir es ja fast mit der Schokolade ein bisschen. Ein Glück dass wir das nicht alles alleine essen. Und außerdem bekommst du so ziemlich jede Süßspeise mit, die wir machen und essen, insofern ist es nicht so viel wie es manchmal aussieht.

Trotzdem, Doppel-Schokocookies sind schon grenzwertig – und man kann trotzdem nicht widerstehen. Und wenn, dann maximal 4 Jahre lang!

Vor kurzem haben wir ja erst Doppel-Schokoeis gemacht, also Low Carb Schokoladeneis mit Schokostücken drin, das war extrem lecker und schokoladig. Die Cookies sind jetzt quasi ein Sequel dazu. Und wenn noch was von dem Eis da wäre, dann würde ich jetzt ernsthaft überlegen, ob die Kombination nicht verboten gut wäre :P

Wichtig ist nur, dass man für sowas tatsächlich entweder zuckerfreie Schokolade nimmt oder alternativ eben Schokolade mit 80% Kakaoanteil oder mehr nimmt. Daran muss man sich halt erstmal gewöhnen, die ist schon herb. So wie die Cookies.

Warte mal, gibt es da jetzt nicht Probleme mit Cookies? So seit Neustem?

Boah, diese DSGVO. Für alle die es nicht mitbekommen haben: die EU-DSGVO, ausgeschrieben die EU Datenschutzgrundverordnung, bringt eine ganz neue Dimension der Komplexität in den Datenschutz. Und offen gestanden, die Auflagen, die das Gesetz (vielleicht) mit sich bringt sind kaum zu erfüllen, wenn man eine Website oder eine andere Art Business betreibt.

Der Gesetzestext ist für Normalsterbliche kaum zu entschlüsseln und die Anwälte und Experten, die das Ding für uns interpretieren, sind sich nicht einigen. Wenn man den härtesten Interpretationen folgt, dann kann man die Bude fast zusperren.

Kurz zusammengefasst: im schlimmsten Fall darfst du dir nichts mehr “merken”, keine Daten in irgendeine Form sammeln, solange du nicht das explizite Einverständnis deines Kunden hast und musst jeden Rotz dokumentieren, der in irgendeiner Form was mit Daten zu tun haben könnte.

Datenschutzerklärung ist ok, Recht auf “vergessen werden” ist auch kein Thema oder meinetwegen auch Auskunftsanfragen. Das ist Aufwand, aber machbar. Was gar nicht geht ist, irgend eine Form von Business zu betreiben, wenn man nicht wissen darf wer seine Kunden oder Besucher sind. Und dabei geht es nicht mal um die individuelle Person – das geht ja auch kaum. Aber es ist schon interessant grundsätzlich zu wissen, welche Altersgruppen, Geschlechter und Nationen z.B. die Website besuchen. Darf man aber so ohne Weiteres nicht mehr. Es wird ja sogar schwierig auf legalem Weg herauszufinden WIEVIELE Besucher man denn hat.

Tierisch viel Arbeit wegen ein paar Cookies! :(

Wir haben alles in allem so um die 100 Arbeitsstunden Arbeit in unseren Blog stecken müssen um auch nur die Mindestanforderungen zu erfüllen – und wir haben vorher schon kaum was in Puncto Analyse gemacht – sträflich wenig für ein Onlinebusiness. Ich will mir gar nicht ausmalen was Onlineshops alles in dieser Richtung an Aufwand hatten und noch haben.

Gut, eigentlich weiß ich es ja, ich arbeite ja schließlich in einer Webagentur und “DSGVO” ist in den letzten Monaten regelrecht zum Schimpfwort mutiert.

Daher auch der Cookie-Gag, denn ein Teil der Webcookies, die eine Website so setzt, sind zumindest stark in der gesetzlichen Grauzone – und man kann eigentlich trotzdem nicht drauf verzichten.

Dabei war die DSGVO gar nicht “gegen” uns kleine Blogger oder normale Onlineshopbetreiber gerichtet sondern gegen Datenkraken wie Facebook, Google, Amazon und Ebay und natürlich die Werbenetzwerke, die tatsächlich persönliche Daten sammeln und vor allem auch verkaufen – alles Dinge, die der normale Websitebetreiber nicht macht.

Und zu leiden haben aber vor allem wir Blogger und die genannten Onlineshops, die einfach nur auf normale Weise ihren Lebensunterhalt verdienen wollen. Oder in vielen Fällen, so wie bei uns, einen kleinen Teil dessen und gleichzeitig einem tollen Hobby nachgehen.

Die EU nervt manchmal schon.

Zurück zu den Cookies – knusprig oder “chewy”?

Was Cookies oder Kekse anbelangt gibt – ausserhalb der Weihnachtszeit – zwei Lager. Knusprig und knatschig. Das würden wir zumindest in Bayern so sagen.

Knusprige Kekse sind die, die wir so hauptsächlich kennen und die man auch im Supermarkt hauptsächlich kaufen kann. Die sind eher trocken und bröselig. Und das meine ich nicht als “zu trocken und bröselig” – das hat schon was und damit bin ich auch aufgewachsen.

Knusprige Kekse lassen sich super in Milch dippen und sind lange haltbar. Und knusprig ist ja per se auch gut und appetitlich.

Knatschige Cookies – bei den Amis als “chewy” bezeichnet, was übersetzt “zäh” bedeutet –  sind dagegen weich und… naja zäh. Saftig und eher wie leicht gebackener und sehr speckiger Teig. Quasi gerade so weit gebacken, dass es nicht mehr dekadent ist puren Keksteig zu naschen :P Macht ja jeder irgendwie gerne und du hast trotzdem den Eindruck, dass es leicht verboten ist.

Zähe Kekse schlagen die Brücke dahin, dass das in Ordnung ist, weil die gehören ja so!

Was magst du lieber, knusprig oder weich? Ich kann mich da total schlecht entscheiden, ich mag beide gerne :)

Ob die Kekse heute knusprig oder weich sind hängt übrigens maßgeblich von der Backzeit ab. Unsere waren 18 Minuten im Ofen und das ist für diese Mischung irgendwo dazwischen. Back Sie kürzer, wenn du sie weicher willst (ich würde sagen so 13-15 Minuten) oder knapp länger, wenn du sie knuspriger willst – etwa 20 Minuten klingen da recht gut.

Oder – wenn du die Mischform bevorzugst, dann sind 18 Minuten super :)

So und jetzt ab zum Rezept, heute ist es schon wieder ziemlich spät geworden und ich will jetzt endlich ins Bett ;)

liebe Grüße
Nico

Keto Chocolate Cookies - by salala.de - Rezept Low Carb und glutenfrei ohne Mehl und Zucker mit Schokostücken

Keto Schokocookies

Vroni
Knusprige oder weiche Schokokekse - ganz nach deinem Geschmack. Vorsicht, die sind herb, schokoladig und machen total süchtig. Die ultimative Alternative zu saftigen Muffins.
3.29 von 7 Bewertungen
Vorbereitung 10 Min.
Zubereitung 15 Min.
Kühlzeit 30 Min.
Gesamt 25 Min.
KategorieGebäck
Diätketogen
Portionen 10 Stück
Kalorien 171 kcal

(Nährwerte pro Portion)

Kohlenhydrate 3 g
Protein 3 g
Fett 15 g
Ballaststoffe 3 g

Zutaten
  

Optional

  • 50 g Xylit oder Erythrit, zusätzlich, wenn du die Cookies süßer magst

Anleitungen
 

  • Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
  • Eier schaumig schlagen.
  • Butter und Süße zugeben.
  • Kokosmehl und Backkakao, Backpulver, Vanille, und Salz vermischen und portionsweise unter die Ei-Butter-Masse rühren.
  • Schokostückchen unterheben (ein paar auf die Seite geben für Deko)
  • Mit einem Eisportionierer oder Löffel Cookies formen.
  • Oben die restlichen Schokokostückchen reindrücken.
  • 10 gleichmäßig große und ungefähr runde Cookies von ca. 7-10mm Dicke auf einem Backblech mit Backpapier formen.
  • Ca. 13-18 Minuten backen und anschließend auf dem Blech vollständig erkalten lassen.

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KH % 7.5 %
Protein % 7.5 %
Fett % 85 %
Keyword Schoko Cookies
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