Partysnacks – low carb und glutenfrei

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Partysnacks Fingerfood Partyfood low carb glutenfrei
Partysnacks Fingerfood Partyfood low carb glutenfrei

Partysnacks  low carb – Tod den Salzcrackern!

Das Thema Partysnacks ist im ersten Moment kein so offensichtliches Thema, wenn man sich im Low Carb Kontext bewegt. Vor allem wenn man nie auf Parties geht oder solche ausrichtet – wie wir. Wann auch? Aber wir wären ja nicht wir, wenn wir nicht die eine oder andere Idee zum Thema hätten. Und vor allem hätten wir dann auch keinen Post und vor allem kein Video dazu gefilmt. Quod erat expectandum.

Was ist denn „normale“ Partysnacks ? Einfach zu essen soll es sein, nach Möglichkeit „bitesize“ haben – also mit einem einzigen Happen verspeisbar sein. Dann möchte man natürlich auch kein Besteck benutzen müssen. Oder wenn man in der funky haute quisine unterwegs ist, dann soll es zumindest alles zusammen auf einen einzigen chinesischen Porzellanlöffel passen. Und schön aussehen soll es natürlich auch.

Die normale Auswahl an Partysnacks sieht also ungefähr so aus:

  • Diverse Knabbereien: Erdnüsse, Flips, Chips, Salzstangen und Kräcker.
  • Schnittchen, bestenfalls als Toastdreiecke mit Schinken, Käse und Majo. Mit Glück noch Gurke.
  • Käsewürfel und Trauben auf dem Zahnstocher
  • Würstchen im Schlafrock
  • Mini-Frikadellen (Buletten, Fleischpflanzerl, Fleischküchle)
  • Rollmöpse mit Gewürzgurke, wieder Zahnstocherfood
  • gefüllte Blätterteigschnecken

Das ist alles nicht besonders schlimm und im Regelfall auch nicht unlecker, aber bitte – was bleibt uns Kohlehydratverweigerern an Partysnacks denn da noch übrig? Käsewürfel vom Zahnstocher klauen und die Traube gekonnt dem Haushund zuführen und ansonsten die Rollmöpse dezimieren? Die Mini-Frikadellen sind ja doch wieder mit Weizensemmeln gepimpt. Foschba‘!

Drei Partysnack Alternativen in guter Low Carb Tradition!

Klar, unsere Partysnacks haben hohen Eiweißanteil, weil Fett ist an dieser Stelle schwierig zu präsentieren. Und es ist heute sogar mal ohne Fleisch zugegangen, was ich im Nachhinein als unglücklichen Zufall bezeichnen möchte. Aber du kannst die oben genannten Frikadellen ja in konform selber bauen 😛

Das Prinzip für die Partysnacks ist ja eigentlich einfach: man nimmt sich zum Beispiel ein Gemüse, das man in Scheiben oder Stücke schneiden kann, die auf einmal in den Mund passen. Und roh gut schmecken soll es am Besten auch noch. Da gibt es viele Dinge, die sich anbieten: Gurke, Partytomaten, Radischen, Kohlrabi und viele mehr.

Dann braucht man als Kontrast noch einen anderen Geschmack dazu, eine andere Textur tut auch nicht schlecht. Beides zusammenpappen und fertig! Lass mal deine Fantasie spielen, wir tun es auch.

Zwangssozialisierung als Herdentrieb

Ich bin kein Partytyp. Nicht wie in „nicht mehr“ sondern eher wie in „noch nie“. Ich treffe mich hin und wieder gerne mit Freunden, ja. Nettes Beisammensitzen, gemeinsam Essen gehen und angenehme Gespräche führen – egal ob sinnloses rumblödeln oder gemeinsam die Probleme der westlichen Zivilisation lösen. Bin dabei, ich hab immer was zu erzählen. Aber Parties im klassischen Sinn?

Sind wir mal ganz ehrlich: man geht irgendwohin, meistens zu mehr oder weniger entfernten Bekannten und umgibt sich mit Leuten, die man man nicht kennt. Laute Musik (nix gegen laute Musik, ich hab meine Kopfhörer voll aufgedreht während ich am schreiben bin) bei der man sich kaum Unterhalten kann, viele Leute mit denen man sich nicht wirklich unterhalten kann oder – noch viel schlimmer – oberflächlichen Smalltalk zelebrieren soll? Ja, ne, genau mein Ding! Kann ich echt drauf verzichten.

Deswegen trifft man uns auch quasi nie auf solchen Veranstaltungen – wir sind nämlich „unsozial“.

Ich will Menschen, keine Masken

Ich habe absolut kein Problem damit neue Leute zu treffen und kennen zu lernen. Aber in solcher Atmosphäre geht das nicht und auch nicht mit 30 anderen Fremden Leuten drumherum. Wenn ich mich für einen Menschen oder eine kleine Gruppe interessiere, dann will ich zuhören können. Das funktioniert aber nicht in einem Partysetting, weil Menschen in einem Partysetting ihre soziale Maske tragen und meinen ein bestimmtes Image zeigen zu müssen. Weil man das so macht.

Aber wo trifft man denn Menschen ohne Maske? Im Kloster? Vermutlich nicht mal da. Es gibt in Japan ein Sprichwort, das vermutlich leider auch in unserer Gesellschaft zutrifft.

Der Mensch hat drei Gesichter: das Erste zeigst du der Welt. Das Zweite zeigst du deiner Familie und deinen engsten Freunden. Das Dritte kennt niemand außer dir – das ist das wahre Abbild deiner Selbst. 

Bin ich so? Bist DU so?

Ich frage mich oft inwieweit das auf mich selbst zutreffen mag und wie diese „Gesichter“ aussehen mögen. Natürlich, wenn ich in der Welt frei rumlaufe, dann verhalte ich mich anders, als wenn ich mit meiner Frau, Familie oder guten Freunden beschäftige. Ich spreche mit der Kassenkraft im Supermarkt nicht über meinen Tag, was mich bedrückt oder freut. Ich bin freundlich, je nach Tagesform mal gesprächig oder still. Ich interagiere in den seltensten Fällen mit Leute auf offener Straße – warum auch? Habe ich da tatsächlich ein „Gesicht“, das ich zeige, oder bin ich einfach „da“ und versuche auf entspannte Weise, weder mir noch jemand anderem auf die Nerven zu gehen? Ich denke gerne, dass die letztere Annahme zutrifft.

Viel wichtiger ist die Frage, ob ich bei meinen Freunden, meiner Familie und vor allem meiner Frau sein kann, wer ich wirklich bin. Es sollte so sein, klar – die Frage braucht nicht geklärt zu werden. Der Lebenspartner einer Person muss der Mensch sein, bei dem man sich zu 100% fallen lassen kann – ohne Kompromisse. Wenn es nicht so ist, dann kann man sich fragen ob man den falschen Partner hat – oder ob man einfach Angst hat, diese kompromisslose seelische Ehrlichkeit auszuleben. Für mich ist die Frage beantwortet, deine musst du dir selber stellen.

Die Wahrheit, die volle Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Dieser Satz wird uns im TV als Zeugeneid in einem US-Gericht präsentiert. Ob das so zu 100% korrekt wiedergegeben ist weiß ich auch nicht, ist ja doch Fernsehen. Aber was heißt das nun im Detail? Für mich bedeutet das: die Wahrheit sagen, nichts weglassen und nichts hinzudichten.

Macht das im Alltag Sinn, wenn man nicht gerade bei Gericht ist? Ich glaube nicht. Wenn ich jeden Tag zu jeder Zeit in der Tradition eines Jim Carrey in „Der Dummschwätzer“ oder eines Mr. Spock ungeschönt und schonungslos meine Wahrheit aussprechen würde, dann könnte ich weder meinen Job ausüben und hätte vermutlich auch schon keinen mehr. Und keine Freunde. Verheiratet wäre ich allerdings mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem, da ich Vroni gegenüber quasi nie ein Blatt vor den Mund nehme und wir trotzdem keine Gründe zum zoffen finden.

Soziales Lügen als Katalysator eine funktionierende Gesellschaft

Ich bin kein Fan davon, Leuten ins Gesicht zu lügen. Aber ich bin genauso wenig ein Fan davon, jedem meine momentane Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Manchmal ist es einfach besser, sich auf das Nötigste zu beschränken und sich seinen Teil zu denken. Meistens sogar, wenn ich so drüber nachdenke. Natürlich, man muss auch hier Grenzen ziehen. Wenn dir ein Arbeitskollege permanent mit unpassendem, unwichtigem oder unangebrachtem Scheiß auf den metaphorischen Sack geht, dann sollte man dieser Person auch mal freundlich aber deutlich sagen, was Sache ist. Aber jeder hat mal einen schlechten Tag und das ist in Ordnung. Das muss man nicht unbedingt thematisieren und einen Aufstand deswegen machen.

Stell dir mal vor, du sitzt in einem Bewerbungsgespräch für einen Job, der nicht grade dein Traumjob ist und bist dabei schonungslos ehrlich.

  • Warum haben Sie sich für diese Stelle beworben?
  • Ich hatte schon immer eine Passion für Frozen Joghurt! oder Scheiße, was glaubst du denn? Ich bin pleite!

Welche Antwort die richtige ist, darfst du dir selbst aussuchen. Welche davon aber ehrlich wäre auch.

Ich will damit absolut nicht dafür plädieren, sich durchs Leben zu lügen, ganz im Gegenteil. Aber sinnvolles Klappe halten macht das Leben oft leichter – nämlich immer genau dann, wenn man ansonsten einfach nur seine Meinung in die Welt hinausbrüllt aber nichts ändert. Genau deswegen habe ich in äußerst seltenen Fällen Probleme mit Menschen – ich kann meine persönliche Meinung immer dann bei mir behalten, wenn ich durch die Äußerung meiner Meinung jemanden verletzten oder angreifen würde, aber nicht bewirken könnte. Harmonie for president.

Und da meine persönliche Einstellung maßgeblich für mein Verhalten ist, verhalte mich jetzt ganz sozialverträglich und schreibe das Rezept für das Fingerfood da unten 😛

liebe Grüße
Nico

Songlist: J.B.O. – Vier Finger für ein Halleluja, Death Is Death, Ansage, Sakradi mei Sack is hi, #, Das Bier ist da zum trinken, Schule aus, Der sechste Sinn, Was würde Jesus tun?, Mittelalter, Aberglaube, Die Waldfee, Und dann hörst du J.B.O, Mcdeath, Metal No. 666, Die Antwort, Zeitansage, Jung Dumm und Besoffen, Sepultura – Refuse/Resist, Status Quo – Rockin‘ All Over The World, In The Army Now, Whatever You Want, Caroline, Pictures Of Matchstick Men, What You’re Proposing, Down Down, Roll Over Lay Down, Gerdundula, Stan Ridgeway – Camouflage, Unisonic – Unisonic, Gorky Park – Bang, Billy Idol – Rebel Yell (Acoustic), Me First and the Gimme Gimmes – Straight Up, Cage The Elephant – Ain’t No Rest for the Wicked, 

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Radieschen-Sandwiches
Gurkensticks mit Dip
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Anleitungen
Gefüllte Eier
  1. Eier hartkochen (9 Minuten für Größe M)
  2. Eier gut abschrecken und abkühlen lassen
  3. Eier schälen und halbieren. Aufpassen, dass die Eier nur halbieren und ansonsten nicht beschädigen
  4. Eigelb vorsichtig aus dem Eiweiß herauslöffeln und ein ein hohes Gefäß geben
  5. Restliche Zutaten zugeben und mit dem Zauberstab gründlich pürieren. Wenn die Masse zu fest ist, mit etwas Olivenöl strecken - 2-3 EL sollten genügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Eigelbpaste in einen Spritzbeuten füllen und die Eiweißhälfen mit der Paste füllen und nach Wunsch garnieren
Radieschen-Sandwichches
  1. Radieschen waschen und aus der Mitte jeweils 2-4 Scheiben von je 2mm Dicke herausschneiden
  2. Räucherlachs in einen kleinen Multizerkleinerer geben und kurz zerkleinern. Dann die restlichen Zutaten zugeben und zu einer streichfähigen Paste pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Mit einem Löffel oder Spritzbeutel auf eine Radischenscheibe geben (ca 1 TL davon) und mit deiner weiteren Radischenscheibe zudecken
Gurkensticks mit Dip
  1. Beide Endstücke der Salatgurke abschneiden, dann in 3 gleich lange Stücke schneiden.
  2. die 3 Stücke längs in 6-8 gleich große Sticks schneiden
  3. Radischen fein hacken (zB in dünne Scheiben schneiden, Scheiben stapeln und in Streifen schneiden und die Streifen dann nochmal kurz zerhacken)
  4. Kresse aus dem Körbchen schneiden und grob hacken
  5. Schnittlauch in Ringe schneiden
  6. Knoblauch schälen und fein hacken oder mit einer Knoblauchpresse durchdrücken
  7. Alles zusammen (ausser die Gurkensticks!) gründlich durchrühren und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken
Es gibt noch keine Lebensmitteletiketten für dieses Rezept.
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Nico
Hi, mein Name ist Nico und ich bin hier der Koch und der Schreiberling. Das trifft sich ganz gut, weil das nämlich zwei Dinge sind die gern tue und auch ganz gut kann, schreiben und kochen, auch wenn ich bei beidem selten bei der Sache bleiben kann. Vroni und ich haben vor ein paar Jahren zunächst aus gesundheitlichen Gründen beschlossen, dass wir etwas an unserer Ernährung ändern müssen und Low Carb mit ein paar ketogenen Phasen war für uns die logische Wahl. Da wir irgendwann, zunächst zu meinem Leidwesen (aber nicht lange!), auch angefangen haben Kochvideos zu produzieren, muss ich mich jetzt auch regelmäßig kämmen und rasieren, was meine Frau aber dem Anschein nach nicht stört. Wenn meine Texte dich zum schmunzeln bringen, dann hab ich alles richtig gemacht. Wenn nicht: das Rezept ist steht immer unten drunter. Da ich total schlecht im verfassen von biographischen Texten über mich bin, gehe ich jetzt lieber wieder was anderes schreiben. Wenn du Fragen hast, stell sie. Wenn nicht, denk dir welche aus. -Nico

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