Zitronencreme – Low Carb Nachspeise 

von | 24. Mrz 2018 | Nachspeise | 4 Kommentare

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Zitronencreme ohne Zucker - by salala.de - Low Carb Nachspeise ohne Zucker ein ketogenes Dessert zu Ostern selber machen

Zitronencreme ohne Zucker – by salala.de – Low Carb Nachspeise ohne Zucker ein ketogenes Dessert zu Ostern selber machen

Zitronencreme ohne Zucker - by salala.de - Low Carb Nachspeise ohne Zucker ein ketogenes Dessert zu Ostern Rezept Zitronencreme ohne Zucker – by salala.de – Low Carb Nachspeise ohne Zucker ein ketogenes Dessert zu Ostern Rezept

Low Carb Zitronencreme – ketogene Nachspeise

Unsere Low Carb Zitronencreme kommt grade richtig für Ostern, aber es war mal wieder Zeit für eine Nachspeise. Warum? Weil ich keine kriege, wenn wir nicht eine für dich machen. Also als Rezept im Blog und für Youtube.

Das praktische an dieser Erkenntnis ist, dass wir ehrlichgesagt die Videos für den morgigen Drehtag noch nicht festgelegt haben. Also werd ich mein möglichstes tun nochmal eine Low Carb Nachspeise einzubauen. Mal schauen ob ich Vroni da hinmanipuliert kriege, die liest meine Blogartikel nämlich immer erst VIEL VIEL später und dann ist es schon zu spät ;)

Frische Zitronen vs. Zitronensaftkonzentrat

Für die Low Carb Zitronencreme braucht man natürlich irgendwas mit Zitronengeschmack. Die Versuchung ist natürlich groß hier zu diesem praktischen Konzentrat zu greifen – diese gelben Flaschen, die im Supermarkt rumstehen und 0,49 € kosten.

Ich hab davon auch immer eine oder zwei zuhause, die sind praktisch für Salate, Fisch und alles mögliche andere. Aber ist das nicht eigentlich auch schon wieder Bullshit?

Überraschenderweise meistens nicht. Viele – auch billige – Zitronensaftkonzentrate sind nicht viel mehr als recht natürlicher Zitronensaft, dem ein Teil des Wassers entzogen wurde, daher auch „Konzentrat“. Die meisten Inhaltsstoffe bleiben erhalten, auch viele Vitamine und Spurenelemente. In vielen Fällen (die man leider nicht ohne weiteres erkennen kann) ist der Zitronensaft auch noch kalt extrahiert, also einfach nur mechanisch ausgequetscht – das ist so ziemlich das beste was so einer Zitrone passieren kann.

Natürlich sind Ballaststoffe und Zellfasern völlig weg, da er ja gefiltert wurde. Natürlich ist der arme Saft in Plastik eingeschlossen und selbstverständlich gibt es auch Kandidaten, die wieder künstliche Konservierungsstoffe, Sulfite und extra Zitronensäure und Citrate zusetzen. Dann wird’s natürlich einfach wieder lächerlich. Aber nicht alle sind so und es muss natürlich auch auf der Packung stehen.

Frische Zitronen sind trotzdem besser

Und zwar aus einem einfachen Grund: sie schmecken besser. Zitronensaftkonzentrat enthält zwar alle Inhaltsstoffe von Zitronensaft, aber nicht alle Inhalte der Zitrone. Bitterstoffe, Schwebstoffe, Zellstoffe etc. – das fehlt alles. Aroma und Geschmack sind aber viel, viel komplexer als nur sauer.

Konzentrat dagegen ist einfach nur sauer. Manchmal ist das schon ok und eine Salatsauce oder etwas Eischnee leidet darunter nicht besonders, auch wenn frisch natürlich trotzdem leckerer wäre.

Aber bei einer Low Carb Zitronencreme wie heute ist das eine andere Nummer. Wir sprechen vom Saft von 2 1/2 frischen Zitronen, das sind ca. 60ml. Nicht von 1-2 Teelöffeln. Das macht definitiv einen großen Unterschied, das schmeckt man in der Menge auf jeden Fall.

Und du kannst dir mit frischen Zitronen letztendlich einfach doch sicher sein, was du hast – zumindest wenn du dem Bio-Siegel auf den Früchten vertrauen willst.

Ich vertraue dem deutschen Bio-Siegel, weil Vroni und ich den Zertifizierungsprozess bereits aus einem früheren Projekt hinter uns haben und wissen, wie penetrant die sind. Das ist nicht lustig und die Prüfstellen verstehen keinen Spaß ;)

Fazit für mich: für kleine Mengen tut es ein gutes Konzentrat allemal – als Säurungsmittel. Aber wenn Zitronensaft eine wirkliche Geschmackskomponente sein soll, dann geht einfach nichts über frisch Bio-Zitronen.

Zuviel des Guten. Heute: Gelatine

Manchmal möchte man bei Cremes, Toppings und ähnlichen Sachen gerne die Textur verändern. Stabilität hinzufügen und vielleicht auch dafür sorgen, dass „das Zeug“ nicht bei 3 Grad zuviel einfach davonläuft und irgendwo in Übersee ein neues Leben beginnt.

Dafür nimmt man dann zum Beispiel Gelatine. Oder Agar-Agar oder ähnliche Geliermittel. Irgendwas, was Standhaftigkeit verleiht.

Das ist ok, das kann man machen.

Aber man kann alles übertreiben. Können wir gut. Wir haben 7 Blatt Gelatine verwendet, sieht man im Video. Und, Alter, das Zeug hatte vielleicht Struktur!

Die Low Carb Zitronencreme war nach einer Nacht im Kühlschrank eigentlich eher ein Low Carb Zitronenbrot. Da konnte man sich echt eine Scheibe abschneiden.

Natürlich hat die Zitronencreme trotzdem geschmeckt, keine Frage. Aber vielleicht, nur eventuell, war es ja gar keine Creme mehr. Und auch keine Mousse. Es war vielleicht eher ein total leckerer Low Carb Zitronenblock :)

Daher ist mein Ratschlag – und so schreibe ich das Rezept auch hier für den Blog um – eher 5 als 7 Blätter Gelatine zu verwenden.

Ohne weitere Kommentare, mach’s einfach so. Bitte.

Nachspeisen sind überbewertet, braucht doch kein Mensch!

Immer wenn ich an Ernährungsumstellung denke und Leute beim reden zuhören, die zu Low Carb gewechselt haben, Veganer/Vegetarier oder Frutarier geworden sind oder sich seit vorgestern (oder übermorgen) nur noch glutenfrei ernähren, fällt mir eines auf.

Man spricht nur noch davon, was der Nährwert eines Lebensmittels ist. Die Funktion, der ideelle Wert oder welche Eigenschaften die Goji-Beere zum Superfood machen. Warum Chia-Samen ökologisch wertvoll sind und man Mangos nur auf Bali konsumieren sollte.

Das ist sicherlich technisch alles korrekt und Nahrung auch mal von der funktionalen Seite aus zu betrachten ist wichtig. Weil wer mal bei McDonalds war hat das dort sicherlich nicht getan und die TK-Pizza wird auch nicht grade aufgrund eines vollständigen Aminosäurenprofils gekauft. Ein Blick auf die funktionale Seite unserer Nahrung und informierte Entscheidungen sind schon wichtig, heute mehr denn jemals zuvor.

Aber das kann doch nicht alles sein. Ist Nahrung ab dem Zeitpunkt, zu dem man sich für eine bewusste Ernährungsform entscheidet nur noch ein Funktionsträger? Definieren wir „gut“ nur noch über Mikro- und Makronährstoffe, über Fair-Trade und politische Korrektheit? Ist nur gut, was auch nachhaltig ist?

Nein, um Gottes willen, nein!

Essen darf trotzdem noch Spaß machen. Klar sind all die genannten Punkte wichtig und wir achten auch darauf lokales uns saisonales Gemüse zu kaufen, wenn’s geht.

Bauernhofeier aus möglichst größter Nähe zu unserem Wohnort. Unverarbeitete Lebensmittel verwenden und möglichst wenig Müll dabei produzieren ist super. Wir achten darauf.

Aber das ist nicht ALLES. Essen MUSS auch noch Spaß machen. Es muss schmecken, es muss abwechslungsreich sein und es muss herausfordern.

Ich glaube das ist etwas, was bei vielen Neulingen einfach zu kurz kommt. Gerade Leuten, die sich aus idealistischen Gründen für eine Ernährungsumstellung entscheiden.

Man argumentiert sich Tag für Tag schön, dass man „dieses ganze Zeug“ (auf was man da auch immer verzichtet) nicht braucht, weil es besser ist und wir sowieso nur von der Industrie vergiftet wird.

Haben wir am Anfang auch gemacht.

  • „Wir brauchen kein Brot, wir können auch einfach Rührei frühstücken oder sowas.“
  • „Nachspeisen sind nur ein Ausdruck von unserer Zuckersucht, das geht vorbei.“
  • „Ach wenn wir im Sommer Eis wollen, dann machen wir uns halt welches.“

Und viel anderes, was man so redet, wenn man neu dabei ist.

Ist ja auch alles nicht falsch. Aber wird auch irgendwann langweilig.

Wir wollen aber Brot essen. Wir wollen Nachspeisen. Und wenn wir im Sommer in der Stadt unterwegs sind und uns der Rappel packt, dann gibt’s auch mal ein böses Magnum mit ganz normalem Zucker drin. Und wenn wir mit Freunden essen sind, was weiß Gott selten genug der Fall ist, dann mache ich mir keine Vorwürfe wenn ich Bock auf Spätzle als Beilage habe.

Nicht täglich, nicht jede Woche. Nichtmal jeden Monat. Aber manchmal. Und weil manchmal auch manchmal bleibt ist es nämlich egal.

Es ist nämlich gut für die Seele, wenn man einfach auch mal nicht so genau hinschaut und sich hinterher trotzdem noch lieb hat.

Und deswegen sind Nachspeisen überhaupt gar nicht überbewertet sondern einfach nur mentales Yoga. Als Low Carb sowieso.

Ok das mag jetzt alles ein wenig wirr gewesen sein. Aber was ich eigentlich damit sagen möchte, ist, dass man sich bei aller Gesundheit auch was gönnen darf. Das was man sich gönnt, darf dann ruhig auch wieder gesund sein, aber es muss halt auch schmecken.

Eigentlich sollte ja jedes Essen schmecken, denn Essen nur um zu überleben sollte hier bei uns ja kein Faktor sein. Also koch dir was gutes, nicht nur was gesundes. Mach, dass es gesund UND lecker ist.

Vielleicht hilft dir unsere Low Carb Zitronencreme ja dabei?

Probiers, hier kommt das Rezept für dich.

liebe Grüße
Nico

Low Carb Zitronencreme ohne Zucker

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Video-Link: https://youtu.be/j88_VknSv4g
Zitronencreme ohne Zucker - by salala.de - Low Carb Nachspeise ohne Zucker ein ketogenes Dessert zu Ostern selber machen

Fruchtig-frische Zitronencreme ohne Zucker für einen perfekten Start in einen tollen Frühling. Die feine Säure der frischen BIO-Zitronen garantiert gute Laune, weil sauer macht lustig ;)

Vorbereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Gesamtzeit
30 Minuten
Portionen
6 Portionen
5 von 1 Bewertung
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Zutaten

Anleitung

  1. Xylit und Erythrit zu Pulver zermahlen.
  2. Eier trennen.
  3. Gelatine in Wasser einweichen, ausdrücken und zusammen mit dem Zitronensaft kurz erwärmen bis die Gelatine aufgelöst ist.
  4. Eigelbe mit Gelatine und Zitronensaft über einem Wasserbad mit der Süße verrühren, dabei bitte aufpassen dass die Masse sämig bleibt und nicht klumpt!
  5. Rum zugeben, einrühren und alles in eine größere Schüssel geben.
  6. Eiweiß steif schlagen (schnittfest).
  7. Sahne steif schlagen.
  8. Eiweiß mit der Eigelbmasse unterheben, dann Sahne unterheben.
  9. Nochmal Süße abschmecken, falls nötig.
  10. In Gläser abfüllen und kühl stellen bis die Creme gelatiniert ist.

Nährwerte pro Portion

Kalorien
192 kcal
Kohlenhydrate
1 g (netto)
Ballaststoffe
0 g
Fett
17 g
Eiweiß
8 g
Kategorie Nachspeise
Art / Diät ketogen, Low Carb
Autor Nico
Rezept: Low Carb Zitronencreme ohne Zucker von salala.de
Danke für's nachmachen.
Wenn's Dir geschmeckt hat, darfst Du gerne einen Kommentar auf salala.de schreiben.
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