Herzhafte Low Carb Pfannkuchen nach Heike

von | 02. Mai 2018 | Basics | 6 Kommentare

Herzhafte Pfannkuchen ohne Mehl selber machen Low Carb Rezept ohne Mehl und glutenfrei

Herzhafte Pfannkuchen ohne Mehl selber machen Low Carb Rezept ohne Mehl und glutenfrei

Herzhafte Low Carb Pfannkuchen nach Heike

Low Carb Pfannkuchen sind tatsächlich was, was uns bisher noch ein bisschen auf dem

Blog gefehlt hat. Aber wir haben ja eine tolle Community, die uns immer wieder Ideen zuflüstert – und diesmal sogar ein komplettes REZEPT!

Pfannkuchen – süß oder herzhaft?

Bei Low Carb Pfannkuchen – oder natürlich Pfannkuchen allgemein – scheiden sich die Geister. Soll man die nun süß, mit Früchten, süßem Quark und Marmelade essen oder lieber herzhaft?

Bei uns (bei meiner Mama) gab es Pfannkuchen immer gefüllt mit Hackfleisch und Pilzen. So kenne ich die.  Für Vroni ist es eine Süßspeise, auch gern mit Eis, Vanillesauce und so weiter.

Was meinst du? Süß oder herzhaft? Abstimmen kannst du in den Kommentaren. Also… da ist keine Umfrage, aber du kannst deine Meinung hinschreiben ;-)

Was würden wir nur ohne euch tun?

Das Rezept, das heut kommt, ist von Heike. Heike ist regelmäßig in unserem Discord-Chat aktiv und unterhält sich fleissig mit uns und all den anderen lieben Menschen, die uns da bespaßen, wenn wir gerade nicht mehr weiter wissen vor lauter schreiben und schneiden.

Wenn du auch mal willst, dass wir DEIN Rezept verfilmen und verbloggen, dann schreib uns doch :) Wenn’s gut ist, her damit!

Aber auch sonst muss man sagen, eure ganzen Wünsche helfen uns schon arg dabei, immer wieder auf neue Ideen zu kommen – irgendwie müssen wir ja auf ca. 120 Rezeptideen pro Jahr kommen.Und wer wäre da besser für Input geeignet als Ihr alle?

Ohne euch wären wir nur eins: einsam!

Eiweißpulver braucht kein Mensch

Die Aussagen in dieser Zwischenüberschrift ist nicht ganz korrekt, aber nah dran. Warum das so ist, klären wir jetzt mal.

Was mich an den meisten Rezepten für Low Carb Pfannkuchen richtig stört (und nebenbei auch an vielen anderen Low Carb Backrezepten) ist die epidemische Verwendung von Eiweißpulver bzw Proteinpulver.

Klar, es ist bequem. Es ist trocken und lässt sich gut verbacken. Es ist in den meisten Fällen geschmacksneutral oder schmeckt manchmal auch nach Vanille, Erdbeer oder Schokolade. Zugegeben oft auch lecker.  

Aber für was braucht man denn Eiweißpulver denn nun eigentlich?

Eiweißpulver ist ein Nahrungsergänzungsmittel für Kraftsportler. Oder eigentlich für Bodybuilder. Denn Eiweißpulver ist enthält – Überraschung!! – viel Eiweiß.

Für Bodybuilder macht das Sinn. Vor allem in der Massephase, denn die wollen bis zu einem gewissen Punkt möglichst viel Muskelmasse aufbauen. Dafür sind Baustoffe nötig und Muskelmasse ist Eiweißmasse, so wie jede Art von Fleisch.

Wie viel ein Bodybuilder nun im Detail braucht, kann ich gar nicht genau sagen – man spricht oft von 2-3g pro Kilo Körpergewicht und Trainingstag, ich weiß aber nicht ob das wirklich akkurat ist.

Angenommen ein Bodybuilder von meiner Körpermasse, also gut 100kg, ist im Training und möchte aufbauen (was ja Sinn der Sache ist). Wenn meine Information korrekt ist, möchte dieser Bewusste Sportler also 200-300g Protein am Tag zu sich nehmen.

In Hühnchenbrustfilet ausgedrückt sind das zwischen 900g und 1300g. Das ist ganz schön viel. Kann man mal machen, aber täglich? Nein, wirklich nicht.

Hochpotentes Kraftfutter

Fitness-Eiweißpulver, wie es in vielen Drogerien und noch mehr Onlineshops erhältlich ist, hat einen Eiweißgehalt von ca. 80%. Daraus resultieren dann 250g bis 375g Eiweißpulver – immer noch viel, aber über den Tag verteilt durchaus machbar. In der Realität ist es natürlich dann eine Mischung aus normalem Essen und Eiweißpulver, aber die Idee dahinter dürfte klar sein.

Der zweite Punkt ist, dass für massiven Muskelaufbau nicht nur Eiweiß sondern auch Kalorien benötigt werden – die Energie für den Muskelaufbau muss ja auch irgendwo herkommen. Und es heißt ja nicht umsonst Massephase.

Eiweißpulver hat pro 100g ca. 400 kcal. Das ist ein gutes Supplement für alle, die diese zusätzliche Energie auch in Anwendung bringen. Durch Sport, durch Muskelaufbau etc., das macht Sinn und ist auch irgendwie legitim.

Dazu kommt natürlich noch die Flüssigkeit mit der das Pulver angemischt wird, wenn man einen Shake draus macht. Wasser fällt natürlich nicht ins Gewicht, aber das schmeckt scheiße um mal ehrlich zu sein – oft wird mit Milch gemischt, was für zusätzliche Kalorien und zusätzliches Eiweiß sorgt.

Aber sowas wird halt pur konsumiert, nicht in Form von Low Carb Pfannkuchen.

Und was spricht nun gegen Eiweißpulver zum kochen und backen?

Eigentlich all das, was ich da oben geschrieben hab.

Eiweißpulver ist kein Diätmittel. Eigentlich genau das Gegenteil, Eiweißpulver ist ein Massemittel. Kraftfutter, Mastnahrung. Das ist doch da genaue Gegenteil von dem, was wir hier erreichen wollen. Zum Abnehmen ist es einfach ungeeignet.

Aber auf die Idee zu kommen, damit Abnehmen zu wollen ist doch abwegig. Das ist doch völlig an der der Idee des Produktes vorbei.

Der zweite Punkt ist, dass wir ja versuchen wollen mit unserer neuen Ernährung möglichst naturbelassene Produkte zu verwenden. Nach Möglichkeit keine zusätzlichen Inhaltsstoffe sondern echtes Essen. Das ist für mich die einzige Chance, wirklich Kontrolle über mein Essen auszuüben – alles andere macht mich wieder nur zum Sklaven der Nahrungsmittelindustrie. Da hab ich einfach keinen Bock drauf.

Echtes Essen sieht anders aus

Und Eiweißpulver wächst nun mal nicht auf Bäumen und kann auch nicht aus Berg oder Boden gekratzt werden. Das ist hochgradig verarbeitet und mit allerlei Dingen versetzt, die für normale Ernährung absolut nicht nötig sind.

Ich schreib dir hier mal eine Zutatenliste für ein oft verwendetes Proteinpulver hin. Zähl mal wie viele Zutaten wir davon einfach nicht brauchen. Weißt du was, kopier raus, was davon nicht nötig ist und schreibs unten in die Kommentare ;)

Zutatenliste des Eiweißpulvers: Molkeneiweißmischung (ultrafiltriertes Molkeneiweißkonzentrat, cross-flow mikrofiltriertes Molkeneiweißisolat), Kakao, Aromen, Emulgator (Sojalecithin), Salz, Verdickungsmittel (Carrageen), Süßungsmittel (Acesulfam K, Natriumcyclamat, Natriumsaccharin, Sucralose).

Ich sag nur “ultrafiltriert”, “cross-flow”, “Konzentrat”… BLABLABLABLA! Alles keine echte Nahrung sondern funktionsgetriebene Designer-Pampe!

Äh, ja. Genug davon.

Low Carb Pfannkuchen! Ohne Bullshit!

liebe Grüße und nochmal vielen Dank an Heike :)
Nico

Herzhafte Low Carb Pfannkuchen

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Video-Link: https://youtu.be/wOmDGUUU0QA
Low Carb Pfannkuchen - by salala.de - mit Quark geeignet für Keto ohne Mehl glutenfrei Rezept

Communityrezept! Low Carb Pfannkuchen nach Heike! Lecker, fluffig und verhältnismäßig stabil - und ganz ohne Eiweißpulver. Serviert mit Quark wie im Rezept oder auch mit Hackfleischfüllung super lecker :)

Vorbereitungszeit
10 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Gesamtzeit
30 Minuten
Portionen
2 Personen
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Zutaten

für die Pfannkuchen

für den Quark

  • 4 EL Joghurt *
  • 4 EL Quark
  • 1 TL Leinöl
  • Salz *
  • Pfeffer *
  • Kräuter wir haben Schnittlauch verwendet

Anleitung

Pfannkuchen

  1. Kokosöl (flüssig), Salz, 2-3 TL Kräuter, Eier, Mandeln und Leinmehl mit dem Handmixer gründlich durchmischen.
  2. Mit so viel Wasser verdünnen, bis der Teig noch zähflüssig ist, aber schon gegossen werden kann. Bei uns Waren das etwa 100ml.
  3. In einer Pfanne bei mittlerer Hitze mit wenig Butter Kelle für Kelle ausbacken, dabei einmal vorsichtig umdrehen, wenn der jeweilige Pfannkuchen stabil genug dafür geworden ist.

Quark

  1. Joghurt, Quark, Öl und Kräuter kurz aber gründlich mischen.
  2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken
  3. Pfannkuchen zusammen mit dem Quark servieren.
  4. GUDN!

Nährwerte pro Portion

Kalorien
604 kcal
Kohlenhydrate
3 g (netto)
Ballaststoffe
7 g
Fett
57 g
Eiweiß
17 g
Kategorie Basics
Art / Diät Low Carb
Autor Nico
Rezept: Herzhafte Low Carb Pfannkuchen von salala.de
Danke für's nachmachen.
Wenn's Dir geschmeckt hat, darfst Du gerne einen Kommentar auf salala.de schreiben.
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