Coleslaw mit Hühnergedöns Low Carb

von | 05. Jul 2015 | Beilagen, Fleischiges, kalte Gerichte, Salat | 1 Kommentar

Coleslaw ist neben French Fries, also Pommes, the most united-state’ish side dish evaaar! Richtig? Nicht so richtig. Aber zumindest fast. Coleslaw ist wie so ziemlich alles andere in den Vereinigten Staaten ein Import der mit den vielschichtigen Einwanderern dort hin kam. In diesem Fall mit den Niederländern nach New York. Originalerweise hieß das Gericht nämlich „koolsla“. „Kool“ heißt, wie man als deutschsprachiger Mensch mit eigenem Gehirn total einfach erraten kann einfach „Kohl“ auf niederländisch und „sla“ ist da wohl eine gängige Abkürzung für „salad“, also Salat. Und damit wird der Name „Coleslaw“ schon wieder total unfunky. Es heißt nämlich absolut ohne Umwege übersetzt Kohlsalat oder Krautsalat. Super -.-

Man kann diese Beilage natürlich in dutzenden Variationen herstellen, aber letztendlich würde ein klassisches Basisrezept ungefähr so aussehen: fein geschnittener Kohl, geraspelte Karotte, etwas Zwiebel, Mayo, Essig, Salz, Pfeffer, Zucker und oft auch etwas Mais. Alles in die gewünschte Form bringen, mischen und ziehen lassen. Soweit so gut.

Aber ich wär ja nicht ich wenn ich meinen Coleslaw nicht etwas anpassen, tunen, pimpen und frisieren würde. Ich hab zum Beispiel meine Mayonnaise für den Coleslaw schnell selbst hergestellt, das dauert nämlich in etwa 1 Minute und 22 Sekunden, wenn man trödelt. Und schmeckt außerdem besser.

Coleslaw ist, wenn man ihn richtig (also so wie ich!) macht, auch total gut für Low Carb oder Keto geeignet, da gibt’s nix zu meckern. Muss ja nicht überall extra Zucker dran, der schmeckt auch so ;)

Wozu kann man Coleslaw essen?

Egal wer den Coleslaw zubereitet, und auch fast egal wie – man kann ihn im Sommer irgendwie immer essen, er passt einfach zu den heißeren Temperaturen. Grade zum BBQ, egal ob Ami-style oder klassisch deutsch, der geht einfach super. Ich hab mich gestern dazu entschieden den Coleslaw mit einer Hühnerbrust zu garnieren, die sich gar herrlich als Ergänzung geeignet hat. Die hab ich auch ganz einfach und ohne Schnörkel zubereitet. Einfach gewürzt, ein Muster reingeritzt und in neutralem Eiweißpulver gewendet und ab damit in die knallig heiße Steakpfanne bis Herr Maillard eine schöne Kruste draufgelegt hat.

Äh, Maillard? Easy: die Maillard-Reaktion ist das was Fleisch in der Pfanne knusprig macht und den guten Röstgeschmack erzeugt. Man kann sich das als Äquivalent der Karamelisierung von Zucker vorstellen, nur eben mit Eiweiß statt Zucker. Das ist auch der Grund warum ich das Geflügelvieh in Eiweißpulver gewälzt habe. Geschmeckt hats jedenfalls super :)

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=i0SJzks0SP0

Aber genug des Gequasselt, jetzt geht’s zum Rezept.

LG
Nico

Coleslaw mit Hühnergedöns Low Carb

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Coleslaw mit Hähnchenbrust
Coleslaw ist, wenn man ihn richtig (also so wie ich!) macht, auch total gut für low carb oder keto geeignet, da gibts nix zu meckern. Muss ja nicht überall extra Zucker dran, der schmeckt auch so ;)
Vorbereitungszeit
15 Minuten
Kochzeit
15 Minuten
Gesamtzeit
1 Stunde
Portionen
4 Portionen
4.67 von 3 Bewertungen
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Zutaten

Coleslaw

Optional (als "Beilage")

  • 4 Stück Hähnchenbrustfilet
  • Eiweißpulver ist nicht LCHF!

Anleitung

Coleslaw

  1. Äußere Blätter vom Spitzkohl entfernen und den Rest in feine Streifen schneiden oder hobeln, danach kurz durchspülen.
  2. Karotte schälen und hobeln oder in Julienne-Streifen schneiden.
  3. Zucchini(s) ebenso in Juliennes schneiden (ich hab die in Scheiben gehobelt und dann in Streifchen gehackt).
  4. Zwiebeln schälen und halbieren, dann in halbe Ringe schneiden.
  5. Karotte, Zwiebel und Zucchini zum Spitzkohl geben und gut unterheben.
  6. Das ganze gehobelte und geschnittene Gemüse großzügig salzen, damit das Wasser rauskommt und der Salat weicher wird.
  7. Für das Dressing Mayo, Frischkäse und Joghurt glattrühren und mit Essig, Zitronensaft, Pfeffer und Chili/Cayenne würzen und auch mit Olivenöl abschmecken. Salz kommt erst später eventuell nochmal dazu, weil das Gemüse ja zum entwässern schon gut gesalzen ist.
  8. Jetzt, nach etwa 20-30 Minuten Standzeit, das ausgetretene Wasser vom Coleslaw abgießen und probieren wie salzig das ganze noch ist. Falls es ZU salzig sein sollte, kurz unter klarem Wasser durchspülen.
  9. Nun den Coleslaw mit dem Dressing verheiraten und abschmecken, ggf. mit Essig oder Salz nachwürzen. Gut umgraben!

Optional (als "Beilage")

  1. Hähnchenbrust waschen und parieren, mit einem scharfen Messer ein Kreuzmuster in eine Seite ritzen und dann salzen. Noch nicht pfeffern.
  2. Die Brüste (vom Huhn!) in Eiweißpulver wälzen
  3. Grillpfanne mit Butterschmalz oder brauner Butter ziemlich heiß werden lassen und dann vorsichtig die Brüste (vom Huhn!) in die Pfanne geben und von beiden Seiten goldbraun und knusprig anbraten.
  4. Während des Bratens immer mal wieder mit etwas Zitronensaft beträufeln oder bepinseln.
  5. Jetzt das Huhn mit grobem Pfeffer würzen, am besten aus der Mühle und auf einem Teller schön anrichten, wie zB auf dem Bild. Wer mag kann außerdem noch mit Tomaten garnieren.
  6. Gudn!

Nährwerte pro Portion

Autor Nico
Rezept: Coleslaw mit Hühnergedöns Low Carb von salala.de
Danke für's nachmachen.
Wenn's Dir geschmeckt hat, darfst Du gerne einen Kommentar auf salala.de schreiben.
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