Ich darf zitieren: „Gestern gab es zu viel Topinambur (Bauch festhalt), also machen wir heute Bratschwarzwurzel.“ – kurz darauf, als das Essen schon am Kochen war, Nico so zu mir: „Rat‘ mal was in Schwarzwurzel besonders viel enthalten ist *hier Jeopardy-Melodie einfügen*“, ich: „Ne, oder?“, er: „Doch, Inulin.“. *kopftisch*

Ja das liebe Inulin. Es sorgt bei mir und Nico in zu großer Menge zu kräftigem Bauchdrücken und mehr. Aber, Schwarzwurzel und Topinambur sind gesund. Deswegen wird es die auch weiterhin bei uns geben :).

Was genau ist denn Schwarzwurzel?

Schwarzwurzel wird auch Winterspargel genannt, wobei wir finden, dass Schwarzwurzel nicht nach Spargel schmeckt. Es hat für uns einen recht unaufdringlichen, aromatischen Geschmack. Ursprünglich kommt die Schwarzwurzel aus Spanien und ist mit dem Löwenzahn verwandt. Früher wurde sie als Heilpflanze verwendet, vor allem zur Zeit, als die Pest wütete. Erst um 1700 rum fand man heraus, dass man Schwarzwurzel auch essen kann. Erhältlich ist frisch von Oktober bis April, wir haben allerdings einige Zeit suchen müssen um die in unseren Supermärkten hier zu finden.

Nährstoffe?

Wie so vieles Wintergemüse ist auch die Schwarzwurzel reich an Vitaminen und Nährstoffen. So enthält sie viel Kalium, Eisen, Vitamin B1 und E, Folsäure und auch Nitrat. Durch das Nitrat verfärbt sich die Schwarzwurzel nach dem Schälen schwarz, deswegen geb‘ ich auch etwas Zitronensaft dazu. Gut und da ist da noch das Inulin. Inulin ist ein Ballaststoff, welcher im Dickdarm verarbeitet wird. Ja und wenn die Bakterien da rumwerkeln, dann entstehen nun mal Gase und Gase wollen auch wieder raus etc. Ich glaub‘ ihr versteht was ich meine.

Aber Inulin sollte man deswegen nicht verteufeln. Man kann sich durch Anfangs kleine Menge an Inulin gewöhnen und dann ist es auch nicht mehr so schlimm. Inulin ist gut für den Darm, da es die Anzahl der guten Bakterien erhöht und so z. B. Hefepilze kaum eine Chance haben. Auch für Diabetiker ist Inulin gut, da es den Blutzuckerspiegel stabilisieren kann. Aber ich glaube dazu schreiben wir mal einen eigenen Artikel.

Was kann man denn aus Schwarzwurzel alles machen?

Schwarzwurzel ist vielseitig verwendbar, entweder wie hier als Bratschwarzwurzel oder als Pommes, man kann sie aber auch kochen wie Spargel, frittieren, überbacken und so weiter. Wir werden auf jedenfall noch weiter damit rumexperimentieren ;).

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Das Gericht selbst kam einfach zustande, weil wir noch Weißwürste vom Sonntag über hatten und da Weißwürste, vor allem hier in Bayern, extrem lecker sind, habe ich die einfach angebraten. Früher gab’s die auch zusammen mit Bratkartoffeln, deswegen jetzt mit Bratschwarzwurzel. Man könnte jetzt noch ein Ei drüber tun, aber das habe ich mir diesmal erspart.

So nun aber genug geredet, äh geschrieben.

Lasst uns zu dem ganz einfachen Gericht kommen.

Guten Hunger.

LG
Vroni

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Weißwurst mit Bratschwarzwurzel - Low Carb Bratkartoffeln

Weißwurst mit Bratschwarzwurzel

Vroni
Sehr schnelles, einfaches und gesundes Rezept mit einer Bratkartoffelalternative :).
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Vorbereitung 10 Min.
Zubereitung 15 Min.
Gesamt 25 Min.
Portionen 2 Personen
Kalorien

(Nährwerte pro Portion)

Kohlenhydrate 0 g
Protein
Fett

Zutaten
  

Optional

Anleitungen
 

  • Die Schwarzwurzeln waschen (falls diese mit Erde voll sein sollten) und schälen. TIPP: Handschuhe zum schälen anziehen, da die Schwarzwurzeln eine klebrige Substanz abgeben.
  • Schwarzwurzel fein hobeln (ich hab das mit der Küchenmaschine gemacht) und mit Salz und Zitronensaft beträufeln. [asa zutat]B000IYCT6Q[/asa]
  • Wir hatten Weißwurst vom Vortag, es geht aber auch frische. Diese mitsamt der Haut einfach in kleine Scheiben schneiden.
  • Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Schwarzwurzeln darin anbraten.
  • Wenn die Schwarzwurzel anfängt leicht Farbe zu bekommen die Weißwurst mit dazu und auch leicht goldbraun anbraten.
  • Fertig :D.
KH %
Protein %
Fett %
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